Keine weiblichen Regisseure: Geena Davis nimmt Oscars in Schutz

Keine weiblichen Regisseure: Geena Davis nimmt Oscars in Schutz
Geena Davis verurteilt die Oscars nicht © Nicky Nelson/WENN.com, WENN

Schauspielerin Geena Davis gibt die Schuld für den Mangel an weiblichen nominierten Regisseurinnen nicht den Oscars. Die Verantwortlichen hätten sich viele Gedanken gemacht.

Zu wenig Filme von Regisseurinnen

Greta Gerwig und Alma Har'el sind nur einige der Namen, die im letzten Jahr herausragende Filme inszenierten und die Davis' Meinung nach mit Nominierungen hätten geehrt werden müssen. Allerdings weiß sie auch, wie viel Arbeit sich die Verantwortlichen jedes Jahr machen und wie sorgfältig die Auswahl getroffen wird, weshalb sie den Oscars dafür keine Schuld gibt. "Es kann nicht an der Academy liegen", sagte sie gegenüber 'The Hollywood Reporter'. "Die Industrie muss einfach noch viel, viel, viel mehr Filme von Frauen mit Frauen in den Hauptrollen drehen, die auch von Frauen inszeniert drehen. Das wird dann unweigerlich auch dazu führen, dass es mehr Nominierungen bei den Oscars gibt. Diese Veränderung betrifft das ganze System."

Geena Davis sieht Wendepunkt in der Filmindustrie

Es liegt also eher daran, dass es einfach noch nicht genug Filme von Regisseurinnen gibt, was den Mangel an Nominierungen in der Kategorie 'Bester Regisseur' erklärt. Trotzdem glaubt die Filmikone, dass sich die Industrie auf einem guten Weg befindet. "Ich glaube daran, dass dies ein Wendepunkt ist. Es wurde bewiesen, dass es okay ist, dass wir unsere Geschichten erzählen und unseren Stimmen Gehör verleihen. Wenn wir Dinge nicht bekommen, wie zum Beispiel gleiche Bezahlung, müssen wir etwas sagen."

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