Keine Wahl: Jude Law hat sich nach Skandalen zurückgezogen

Keine Wahl: Jude Law hat sich nach Skandalen zurückgezogen
Jude Law wollte nicht mehr so verwundbar sein © KIKA/WENN.com, WENN

Schauspieler Jude Law hatte 2005 die ganz bewusste Entscheidung getroffen, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, nachdem seine Affäre ans Licht gekommen war.

Jude Law (47) hatte 2005 für Schlagzeilen gesorgt, als herauskam, dass er seine damalige Verlobte Sienna Miller (38) mit der Babysitterin betrogen hatte. Wenig später hieß es in den Schlagzeilen, Sienna habe ebenfalls einen Seitensprung gehabt - mit ihrem 'Layer Cake'-Kollegen Daniel Craig (51).

Jude Law sah eine verzerrte Version seiner selbst

Im Interview mit 'Vulture' hat Jude nun über seine Entscheidung gesprochen, damals für einige Zeit aus der Öffentlichkeit zu verschwinden. Er habe einfach keine bessere Möglichkeit gesehen, als zeitweise zurückzutreten, wie er sich erinnerte: "Du siehst, wie Frankensteins Monster erschaffen wird, diese Marionette, die deinen Namen trägt und dein Gesicht hat, und das ist schon ziemlich merkwürdig. Du willst ja nicht sagen, dass das alles nicht stimmt. Sich darüber zu äußern oder sich zu wehren führt nur dazu, diese Behauptung noch mehr ins Rampenlicht zu rücken. Deshalb habe ich mich im Laufe der Jahre einfach immer mehr zurückgezogen. Du änderst dein Leben, um nicht mehr so angreifbar zu sein. Du lernst, was du vermeiden solltest und führst ein Leben, an das andere weniger leicht herankommen."

Selbstzweifel bleiben bestehen

Der Frauenschwarm hat insgesamt fünf Kinder; drei mit seiner ersten Ehefrau, Sadie Frost; eines mit Samantha Burke; und eines mit Catherine Harding. Jude gab auch zu, manchmal Projekte einfach nur anzunehmen, um seine Kinder finanziell versorgen zu können: "Ich würde nicht sagen, dass ich unglaublich viel Arbeit nur wegen des Geldes annehme, aber es gab einige Jobs, bei denen ich nur gedacht habe: 'Hey, ich muss jetzt wirklich ein bisschen Geld verdienen.' Wenn dein Job dafür sorgt, dass deine Kinder was zu essen bekommen, dann muss es eben sein. Ich habe eine große Verantwortung, die ich wahrnehmen muss. Das ist ein Realitäts-Check. Ich führe immer wieder Kämpfe; hadere mit meiner Relevanz, meiner Integrität, oder meiner Persönlichkeit als Künstler."

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