Keine Tour der Umwelt zuliebe? Das halten Silbermond davon

Keine Tour der Umwelt zuliebe? Das halten Silbermond davon
Steht ab Januar wieder regelmäßig auf der Bühne: Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß © Shutterstock / Fingerhut, SpotOn

Nach Ankündigung von Coldplay

Mit ihrem neuen Album "Schritte" landeten Silbermond auf dem Thron der deutschen Charts. Im Januar bringt die Band um Sängerin Stefanie Kloß (35) den Sound von der Platte live auf die Bühne. Dabei machen sie sich auch Gedanken über möglichst klimafreundliche Konzerte, wie Kloß und Bandkollege Andreas Nowak (37) in einem Interview mit der "Welt am Sonntag" erzählen.

"Das sehen wir anders"

"Wenn du in den großen Hallen spielst, denken ja viele, du müsstest ständig mehr Entertainment bieten, so nach dem Motto: 'Ich brauche 20 Trucks fürs Equipment, und je mehr Technik ich auf die Bühne stelle, umso cooler bin ich'", sagt die Sängerin und verrät weiter: "Das sehen wir anders." Denn: "Wir achten darauf, dass wir diesen 'Höher, schneller, weiter'-Wettbewerb nicht mitmachen." Für sie sei ein Song, der die Fans berühre, "mehr wert als 20 Konfettikanonen".

Mit dieser Aussage spielt Kloß auf die Band Coldplay ("A sky full of stars") an. Die Gruppe hatte angekündigt, solange nicht mehr auf Tour gehen zu wollen, bis klimaneutrale Konzerte organisiert werden können. Früher haben Coldplay ihre Konzertbesucher schon mal mit massig Konfetti eingedeckt. Nowak war über die Entscheidung der Musiker durchaus "erstaunt". Kloß erklärt: "Ich finde, man muss nicht so radikal sein und komplett auf Konzerte verzichten, man kann Stück für Stück versuchen, es klimaschonender zu arrangieren - ohne Konfetti."

Die Silbermond-Frontfrau stellt zudem klar: "Was uns betrifft, wüssten wir nicht, was wir im Moment noch verbessern könnten, um Tourneen umweltschonender zu organisieren."

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