Kaya Scodelario: Das wird mich für immer verfolgen

Kaya Scodelario: Das wird mich für immer verfolgen
Kaya Scodelario © WENN.com, Cover Media

#MeToo-Beichte

Kaya Scodelario (24) will nicht nur über ihre traurige Geschichte definiert werden.

Die Schauspielerin ('Pirates of the Caribbean: Salazars Rache') offenbarte im vergangenen Oktober zu Beginn der #MeToo-Bewegung, dass sie schon als Kind sexuell missbraucht worden war. Die Beichte an sich bereue sie nicht, dennoch mache sie sich Sorgen, was sie damit ausgelöst hat.

"Ich werde nun für immer danach gefragt werden", erklärte sie der britischen 'Metro'. "Ich hoffe, dass mich das nicht ausmacht, aber man wird das immer unter meinem Namen finden. Das akzeptiere ich - und ich bin stolz, dass ich mutig genug war und dankbar für die Unterstützung meiner Freunde."

Noch immer hadere Kaya Scodelario allerdings mit ihren eigenen Gefühlen, die durch die Beichte plötzlich hochkochten. "Das Feedback war großartig, es war eine Erleichterung, aber ich kämpfe immer noch mit dem Geschehenen. Und nun kämpfe ich auch mit einem neuen Aspekt", erläuterte sie.

Dennoch ist Kaya sehr glücklich, dass die #MeToo-Bewegung existiert, da sie glaubt, sie könne wirklich etwas in der Welt ändern. "Sexueller Missbrauch war ein Tabu und es passierte immer nur den anderen", meinte Kaya Scodelario. "#MeToo zeigte uns, dass es unserer Freundin, Schwester, der Bedienung im Restaurant passiert; nicht nur in Filmen. Hätte ich als 12-Jährige jemanden gesehen, der öffentlich darüber spricht, hätte mich das weniger schuldig fühlen lassen."

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