Kate Winslet bereut die Arbeit mit Woody Allen und Roman Polanski

Kate Winslet würde heute vieles anders machen.
Kate Winslet würde heute vieles anders machen. © dpa, Christophe Petit Tesson, bsc cul pil pat

„Was habe ich nur getan?“

Kate Winslet (44, "Titanic") bereut aufgrund der #MeToo-Bewegung einige ihrer Filmarbeiten. „Vanity Fair“ sagte die Schauspielerin: „Ich denke mir: Was zum Teufel habe ich getan, als ich mit Woody Allen und Roman Polanski gearbeitet habe?“ Heute sei es für sie unvorstellbar, so Winslet weiter, wie hoch geschätzt diese Männer in der Filmbranche waren, das sei „eine Schande“.

„Ich muss die Verantwortung dafür übernehmen"

Weiter erklärte der Hollywood-Star: „Und ich muss die Verantwortung dafür übernehmen, dass ich mit beiden zusammengearbeitet habe.“Sie könne die Uhr nicht zurückdrehen, bedauere das aber sehr. 

Winslet war in Polanskis Film „Der Gott des Gemetzels“ (2011) zu sehen. Mit Allen arbeitete sie an „Wonder Wheel“ (2017). In dem „Vanity Fair“-Interview sagte Winslet: „Das Leben ist sehr kurz und ich möchte mein Bestes geben, wenn es darum geht, jüngeren Frauen ein anständiges Vorbild zu sein.“

Video: GZSZ-Star Iris Mareike Steen spricht über die #MeToo-Bewegung

"Sexuelle Belästigung ist immer ein Thema"
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Schwere Vorwürfe

Die Vorwürfe gegen Woody Allen (84) reichen zurück bis in die 90er Jahre. Seine Adoptivtochter Dylan Farrow (35) hatte behauptet, er habe sie als Kind sexuell missbraucht. Der Regisseur hat die Anschuldigungen immer bestritten

Roman Polanski (87) floh 1978 aus den USA, nachdem ihm die Vergewaltigung eines minderjährigen Mädchens vorgeworfen worden war.

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