Kate Beckinsale: Ihre Begegnung mit Harvey Weinstein

Kate Beckinsale: Ihre Begegnung mit Harvey Weinstein
Kate Beckinsale © Nicky Nelson/WENN.com, Cover Media
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Als Teenager

Kate Beckinsale (44) gehört zu den Hollywoodschauspielerinnen, die von Harvey Weinstein (65) bedrängt wurden.

Die Hollywoodschönheit ('Underworld') wurde als 17-Jährige von dem Produzenten zu einem Treffen eingeladen. Sie erwartete einen Konferenzraum, wurde allerdings direkt zum Hotelzimmer des Filmmoguls geleitet.

"Er öffnete die Tür im Bademantel", berichtete die Britin auf Instagram. "Ich war so jung und naiv, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass dieser ältere unattraktive Mann denken würde, ich hätte irgendein sexuelles Interesse an ihm. Ich lehnte den Alkohol ab und sagte, ich müsste am nächsten Morgen zur Schule. Und so verließ ich das Zimmer, ein bisschen durcheinander aber unbeschadet."

Doch das war nicht die letzte Begegnung mit dem Amerikaner. Ein paar Jahre später fragte er sie tatsächlich, ob irgendwas zwischen ihnen gelaufen sei! "Ich kapierte, dass er sich nicht einmal daran erinnern konnte, ob er übergriffig gewesen war oder nicht. Ich hatte meine Grenzen, ich habe auf beruflicher Ebene über die Jahre oft nein zu ihm gesagt. Einige dieser Gespräche endeten damit, dass er mich als Fo***e bezeichnete und mich verbal bedrohte. Manchmal lachte er und erzählte den Leuten 'Oh Kate sagte immer nein zu mir.'"

Die Actiondarstellerin macht sich keine Illusionen über den Zustand in Hollywood: "Es sagt viel über die Branche aus, dass ich wusste, wenn ich nein zu bestimmten Dinge sage, würde es mir auf der einen Seite das Gefühl geben, kompromisslos zu sein, aber auf der anderen Seite meiner Karriere schaden. Bei allem hatte ich immer nur die Unterstützung meiner Familie und sonst niemanden."

Kate Beckinsale hofft auf bessere Zeiten: "Lasst uns damit aufhören, zu erlauben, dass junge Frauen als sexuelles Kanonenfutter missbraucht werden und lasst uns nicht vergessen, dass Harvey Weinstein sinnbildlich für ein krankes System steht. Wir haben noch viel Arbeit vor uns."

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