Karl Lagerfeld äußert scharfe Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik

Scharfe Kritik an Angela Merkels Flüchtlingspolitik

Modedesigner Karl Lagerfeld hat in einer französischen TV-Sendung erneut scharfe Kritik an der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel geübt. Bereits im November 2017 sorgte der Modezar mit seinen Äußerungen über die Zuwanderung von Muslimen für mächtig Aufregung. Doch jetzt ging der 84-Jährige sogar noch einen Schritt weiter und sagte, dass er "Merkel hasse." Um das zum Ausdruck zu bringen, drohte er sogar damit seine deutsche Staatsangehörigkeit abzutreten, "wenn es so weitergehe."

Für Lagerfeld steht fest: Eintritt der AfD in den Bundestag ist Merkels Schuld

Gegenüber der fränzöschischen Zeitschrift 'Le Point' empörte sich der Modezar: "Musste sie eine Million Migranten willkommen heißen? Wir müssen uns an die Vergangenheit erinnern, die wir in Deutschland haben. Ich hasse Frau Merkel, weil sie sie vergessen hat." Im Anschluss bezieht sich der künstlerische Leiter von Chanel auf den Einzug der AfD in den Bundestag und macht Merkel für diese Entwicklung maßgeblich verantwortlich: "Das Paradoxe daran ist, dass Merkel das Böse an die Macht befördert, während sie es reparieren will. Mit einem Satz [...] sendete sie 100 dieser Neonazis ins Parlament", kritisiert er weiter. 

Wie es zu der heutigen Situation überhaupt erst kommen konnte, erklärt sich der Designer damit, dass die Bundeskanzlerin ein "gutes Bild" abgeben wollte. Als Tochter eines Pastoren ertrage sie die Verbrechen der Nazis nicht.  

Für den Wahl-Pariser steht fest: "Wenn das weitergeht, gebe ich die deutsche Staatsangehörigkeit auf. Ich will nicht Teil dieses Neonazi-Clubs sein."