Kampf gegen Covid-19: Diese Stars spenden ihr Blutplasma

Kampf gegen Covid-19: Diese Stars spenden ihr Blutplasma
Andrea Bocelli, Bryan Cranston und Tom Hanks spendeten bereits ihr Blutplasma nach ihren Covid-19-Erkrankungen. © [M] Ovidiu Hrubaru / Tinseltown / s_bukley / Shutterstock.com, SpotOn

Stars im Kampf gegen das Coronavirus

Immer mehr Stars infizieren sich mit dem Coronavirus, doch auch immer mehr Prominente haben sich davon erholt und versuchen nun den Kampf gegen Covid-19 zu unterstützen. Neben Tom Hanks (64) und seiner Frau Rita Wilson (63) haben unter anderem TV-Moderator George Stephanopoulos (59), "Breaking Bad"-Schauspieler Bryan Cranston (64), "Hawaii Five-O"-Darsteller Daniel Dae Kim (51) oder auch Star-Tenor Andrea Bocelli (61) Blutplasma gespendet, um anderen Erkrankten mit ihren eigens gebildeten Antikörpern möglicherweise zu helfen.

Aufruf zum Antikörper-Test

Parallel zu deren Engagement läuft aktuell auch die Kampagne "The Fight Is In Us" (zu deutsch: "Der Kampf ist in uns"), die von zahlreichen prominenten Hollywood-Stars unterstützt wird. Darin rufen unter anderem Helen Mirren (75) und Samuel L. Jackson (71) ehemals Erkrankte dazu auf, sich auf Antikörper testen zu lassen und anschließend ihr Blutplasma zu spenden. "Ihr habt um euer Leben gekämpft, lasst uns jetzt gegen Covid-19 zurückschlagen", so Jackson in einem Video.

Die erst im Mitte Juli ins Leben gerufene Aktion wird außerdem auch von der Schauspielerin und Sängerin Awkwafina (32), dem genesenen Daniel Dae Kim, One-Republic-Sänger Ryan Tedder (41) oder auch "Hangover"-Star Ken Jeong (51) unterstützt. Was viele in Deutschland nicht wissen: Letzterer ist tatsächlich Doktor der Medizin und schaffte seinen Durchbruch als Stand-Up-Comedian Dr. Ken. In seinem Programm bezog er immer wieder auch seine medizinischen Kenntnisse mit ein.

Warum hilft Blutplasma?

Doch warum diese Spendenaktion? Das sogenannte Rekonvaleszentenplasma, also Blutplasma von Covid-19-Genesenen, enthält in aller Regel Antikörper gegen SARS-CoV-2. Dies wird schwer erkrankten Patienten, zumeist auf Intensivstationen, entweder direkt transfundiert oder von Forschungseinrichtungen dazu genutzt, ein Präparat aus angereicherten Antikörpern herzustellen.

Erste Studien und Erfahrungen in den Kliniken weisen darauf hin, dass diese Antikörper auch anderen Menschen helfen können, die Krankheit zu überwinden. Hieran wird derzeit fieberhaft und mit Hochdruck, ebenso wie an einem möglichen Impfstoff, in zahlreichen Kliniken und High-Tech-Labors auf der ganzen Welt geforscht.

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