Kaley Cuoco will Pferd Saint Boy kaufen - nach Olympia-Tierquälerei-Skandal

 NEW YORK, NY - August 11: Kaley Cuoco on the set of Meet Cute on August 11, 2021 in New York City. PUBLICATIONxNOTxINxUSA Copyright: xRW/MediaPunchx
Pferdenärrin Kaley Cuoco fühlt nach dem Olympia-Skandal mit Saint Boy © imago images/MediaPunch, RW/MediaPunch via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Kaley Cuoco ist passionierte Reiterin

Dass US-Schauspielerin Kaley Cuoco (35) ein riesiger Pferde-Fan ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Immer wieder teilt sie in der Vergangenheit Fotos von der Weide oder aus dem Reitstall mit ihren Fans. Gerade deshalb scheint sie der Vorfall bei den Olympischen Spielen in Tokio, bei dem Fünfkämpferin Annika Schleu (31) mit einer Gerte das ihr zugeloste Pferd Saint Boy schlug, nicht loszulassen. Die begeisterte Reiterin, die mit dem Pferdetrainer Karl Cook (30) verheiratet ist und selbst viele Pferde besitzt, bot jetzt an, das gequälte Tier zu kaufen.

"Nennen Sie Ihren Preis"

Kaley Cuoco will Olympia-Pferd kaufen
Kaley Cuoco will Olympia-Pferd kaufen © Instagram

Sie empfinde es als ihre "Pflicht", diese "Schande" zu kommentieren, schrieb Cuoco unter anderem. Der Vorfall sei eine "ekelhafte" Präsentation "unseres Sports in vielerlei Hinsicht". Zudem griff die Schauspielerin die Reiterin und ihre Trainerin an. Der "Big Bang Theory"-Star fügte hinzu: "Ich werde dieses Pferd sofort kaufen und ihm das Leben zeigen, das es haben sollte. Nennen Sie Ihren Preis." Später postete sie Pressemeldungen über ihre Instagram-Beiträge und schrieb dazu, dass das kein Scherz gewesen sei.

Anzeige gegen Sportlerin und Trainerin

Inzwischen ist auch der Deutsche Tierschutzbund aktiv geworden. In einer Mitteilung hießt es: "Nach den tierquälerischen Vorkommnissen beim Modernen Fünfkampf der Frauen im Rahmen der Olympischen Spiele hat der Deutsche Tierschutzbund Strafanzeige gegen die deutsche Reiterin Annika Schleu und deren Trainerin Kim Raisner wegen Tierquälerei und Beihilfe zur Tierquälerei gestellt."

Schleu hatte sich unter anderem in einem Interview mit "Die Zeit" gegen die Anschuldigungen gewehrt: "Ich habe das Pferd nicht extrem hart behandelt. Ich hatte eine Gerte dabei, die vorher kontrolliert wurde. Genauso wie die Sporen. Ich bin mir wirklich keiner Tierquälerei bewusst." Sie erklärte aber auch, dass sie eventuell früher hätte sagen können, "okay, es hat einfach keinen Wert".

Weil der ihr zugeloste Saint Boy beim Springreiten im Modernen Fünfkampf gebockt hatte, war Gold-Favoritin Annika Schleu in Tränen ausgebrochen und panisch geworden. Aus den Aufnahmen aus dem Parcour in Tokio geht hervor, dass Bundestrainerin Kim Raisner sie dazu aufgefordert hatte, die Gerte zu benutzen und draufzuhauen. Auch Raisner selbst war dem Pferd immer wieder nah gekommen und hatte es mit der Faust in die Seite geboxt.

spot on news / cch