Justus Frantz entkommt nur knapp dem Tod

Star-Dirigent Justus Frantz entkommt nur knapp dem Tod
Wäre beinahe an einer Blutvergiftung gestorben: Justus Frantz © imago/Olaf Malzahn, SpotOn

Justus Frantz wäre fast gestorben

Das Gute vorneweg: Mittlerweile geht es Justus Frantz (74) wieder besser, doch beinahe wäre der Star-Dirigent vor drei Wochen an einer Blutvergiftung gestorben. Das sagte der Musiker nun in einem Interview mit der 'Hamburger Morgenpost'. Demnach habe er sich nach einem Auftritt Mitte Mai im polnischen Danzig ins Krankenhaus begeben müssen. Der Grund: Blutvergiftung aufgrund des Erregers Staphylococcus aureus.

"Die Hoffnung stirbt zuletzt."

Normalerweise erzeugt das Bakterium keinerlei Symptome, bei angeschlagenen Immunsystemen können allerdings schwerwiegende Erkrankungen auftreten, bei Justus Frantz nun etwa eine gefährliche Sepsis. Der eigentliche Grund sei ein Unfall vor 35 Jahren in China gewesen, den er mit angebrochenen Wirbeln überstand. Jetzt machte ihm ein Gewächs an seiner lädierten Wirbelsäule zu schaffen, das mit Antibiotika bekämpft wird.

"Ich lag auf den Tod", sagte Frantz nun im Gespräch mit der Zeitung. Die Ärzte schätzen die Chancen auf eine vollständige Heilung im Übrigen auf 80 Prozent ein. "Am 12. Juli muss ich in Israel sein", sagt Frantz weiter, "ich hoffe, dass das klappt." Er sei ein Stehauf-Männchen: "Die Hoffnung stirbt zuletzt."

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