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Julia Roberts: 'Die Hochzeit meines besten Freundes' sollte für sie eigentlich ganz anders enden

Filmausschnitt aus 'Die Hochzeit meines besten Freundes'.
Filmausschnitt aus 'Die Hochzeit meines besten Freundes'. © picture alliance/United Archives

'Die Hochzeit meines besten Freundes': Das Ende kam erst gar nicht gut an

Es ist ein Film aus der Riege 'Hochzeitsfilm' - romantisch, aber dennoch intrigant. Nun kam raus: Eigentlich hätte der Streifen mit Julia Roberts und Cameron Diaz einen ganz anderen Ausgang gehabt - wenn das Testpublikum nicht sein Veto eingelegt hätte!

Das Filmende wurde neu gedreht

Im Film geht es um Julianne Potter (Julia Roberts), eine Gastrokritikerin, und um ihren langjährigen besten Freund Michael O'Neal (Dermot Mulroney), seines Zeichens Sportreporter. Während ihrer High-School-Zeit schworen sich die beiden, dass wenn sie im Alter von 28 Jahren noch nicht verheiratet sind, sie einander heiraten.

Beide 27, sehr in ihren Job vertieft, hören nicht mehr viel vom anderen. Zumindest bis der entscheidende Anruf von Michael kommt, der Julianne etwas Wichtiges zu sagen hat: Er hat vor, zu heiraten.

Das haut Julianne so aus den Socken, dass in ihr die Eifersucht aufkeimt. Gegen den Rat ihres schwulen Freundes George, versucht sie auf Biegen und Brechen Michael für sich zurückzugewinnen. Sie will Kimmy (Cameron Diaz), die baldige Frau an Michaels Seite, aus dem Weg räumen und ihm weismachen, dass sie die Frau seines Lebens ist - vergebens. Juliannes Intrigen scheitern. 

Regisseur P. J. Hogan verriet: "Sie wollten sie tot"

Julia Roberts und Rupert Everett
Julianne (Julia Roberts) mit George (Rupert Everett). © picture alliance/Keystone

In der ursprünglichen Fassung, die zuerst einem Testpublikum präsentiert wurde, gewann die hinterhältige Julianne zwar ebenso nicht ihren Michael zurück, wie im tatsächlichen Ende, aber sie lernte einen neuen Mann (John Corbett) kennen. Die Testzuschauer hassten das Ende, verriet der australische Regisseur P. J. Hogan 'Entertainment Weekly'. Das Publikum war regelrecht empört über das Ende: "Sie wollten sie tot. Sie konnten ihre Motive nicht verstehen."

Kurzum wurde das Drehbuch dementsprechend geändert. Der Rolle von Juliannes schwulem Freund George wurde mehr Raum gegeben. In der tatsächlichen Version sitzt Julianne auf Michael und Kimmys Hochzeit und zeigt sich versöhnlich. In der Endszene tanzt sie nicht mit einem neuen Verehrer, sondern mit George auf der Hochzeit ihres besten Freundes. "Diese Szene brachte das Publikum dazu, ihr zu verzeihen", stellte Hogan fest. 

Für den Dreh des neues Filmendes rückte Julia Roberts acht Monate später an und drehte die letzten Szenen erneut.