Johnny Hallyday: Emmanuel Macron spricht bei Trauerfeier in Paris

Johnny Hallyday: Mehr als eine Million Fans verabschieden ihn
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Goodbye, Meister!

Johnny Hallyday (†74) wurde mit viel Liebe auf die letzte Reise geschickt.

In der Nacht zum 6. Dezember erreichte die Welt eine Hiobsbotschaft: Der legendäre französische Rocker ('Allumer le feu') hat den Kampf gegen den Lungenkrebs verloren. Am Samstag [9. Dezember] fand die öffentliche Trauerfeier in Paris statt und mehr als eine Million Menschen sagten au revoir.

Der Trauerzug begleitete den Leichenwagen die Champs-Élysées entlang, wo knapp 700 Biker auf Harleys und anderen Zweirädern für lärmenden Abschied sorgten. Die Trauergemeinde stimmte immer ein "Johnny! Johnny!" an, um ihr Idol zu verabschieden.

Sprecher der französischen Polizei bestätigten 'Sky News', dass sich über eine Million Menschen versammelt hatten. Die Band der Musiklegende spielte live, während der Trauerzug vom Triumphbogen zur Kirche La Madeleine zog. Johnnys Witwe Læticia (42) und ihre beiden Adoptivkinder Jade (13) und Joy (9) trauerten in der Menge, während die älteren Kinder des Rockstars - David Hallyday (51) und Laura Smet (34) - vor der Kirche auf den Sarg warteten.

Der französische Präsident Emmanuel Macron (39) war sichtlich emotional, als er sich der trauernden Masse zuwandte und sagte: "Ihr seid für ihn hierher gekommen - Johnny Hallyday. Nach einer 60-jährigen Karriere, 1000 Songs, 50 Alben ... seid ihr immer noch hier. Immer noch hier und immer hier. [...] Ja, der heutige Dezember-Samstag ist traurig, aber ihr müsst für Johnny da sein, weil Johnny von Beginn an für euch da war. In vielen Momenten eures Lebens haben seine Songs das, was ihr in euren Herzen gefühlt habt, übersetzt ... eine undefinierbare Menschlichkeit, die uns uns weniger allein fühlen ließ. So kam Johnny in unser Leben und wurde zu einer wichtigen Präsenz, einem Freund, einem Bruder."

Johnny Halliday findet seine letzte Ruhe auf St. Barts, wo er ein Haus besessen hat.

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