John C. Reillys Glück lag nicht auf dem Rücken der Pferde

John C. Reillys Glück lag nicht auf dem Rücken der Pferde
John C. Reilly hat Angst vor Pferden © Drew Altizer/WENN.com, WENN

John C. Reilly erinnert sich an die strapazierenden Dreharbeiten zu ‘The Sisters Brothers’ und ist unendlich dankbar, unbeschadet davon gekommen zu sein.

Schauspieler John C. Reilly (53) hatte ein schwieriges Verhältnis zu Pferden, als er den Western ‘The Sisters Brothers’ drehte. Er fürchtete mehrmals um sein Leben.

Wer reiten will, muss höflich sein

Der Darsteller wird ab dem 7. März neben seinem Kollegen Joaquin Phoenix (44) in dem Western ‘The Sisters Brothers’ als Auftragskiller zu sehen sein. Der Streifen wurde von Regisseur Jacques Audiard (66) in Spanien und Rumänien gedreht – und wie es sich für einen echten Western gehört, mussten John und Joaquin natürlich fleißig durch die Gegend reiten, um glaubwürdig sein zu können. John fühlte sich dabei auf seinem Pferd alles andere als wohl, wie er nun im Interview mit ‘Total Film’ zugeben muss: "Es gab einige Momente, in denen ich auf diesem Pferd fast gestorben wäre! Dann habe ich dem Pferd aber jeden Tag eine Umarmung gegeben und gesagt: ‘Danke, dass ich bei dir sicher bin.’ Ich habe ihm einen Apfel und einen Kuss gegeben und gesagt: ‘Bis zum nächsten Mal.’ Ich wusste, wie wichtig die Beziehung zwischen mir und dem Pferd war."

Größtes Kompliment

Gott sei Dank hatte John seinen Kollegen Joaquin Phoenix an seiner Seite, denn mit ihm zu drehen sei eine reine Freude gewesen. Der Film sei von den Kritikern auch deshalb so gut aufgenommen worden, weil Johns und Joaquins freundschaftliche Verbindung zueinander auch von der Leinwand strahle. Mit seinem Lob hält sich John C. Reilly daher auch gar nicht erst zurück: "Ich halte Joaquin für den besten Schauspieler, der derzeit im Business tätig ist. Natürlich willst du nur mit den Besten arbeiten. Ich wusste, dass es jemand sein musste, mit dem ich mich gut verstand, jemand, zu dem ich eine starke Verbindung haben würde." Das hat funktioniert. Auf dem Filmfestival von Venedig erhielt Jacques Audiard den Preis für die beste Regie.

© Cover Media