Jörg Pilawa: Durch Pannen zum Erfolg

Jörg Pilawa: Durch Pannen zum Erfolg
Jörg Pilawa hatte beim 'Quizduell' Glück im Unglück © WENN.com, WENN

Moderator Jörg Pilawa ist im Nachhinein froh, dass seine Show 'Quizduell' so einen schweren Start hatte, denn durch die vielen technischen Probleme und die daraus resultierenden Schlagzeilen habe die Sendung schnell Kultstatus erlangt.

Jörg Pilawa (53) blickt mit einem lachenden Auge auf die Startschwierigkeiten des 'Quizduells' zurück. Die Show war 2014 gestartet, wurde aber innerhalb kürzester Zeit durch die zahlreichen technischen Ausfälle legendär. Erst nach zwei Wochen hatten die Entwickler es geschafft, die Handy-App in das Programm zu integrieren, sodass die Sendung erfolgreich ausgetragen werden konnte.

Aller Anfang ist schwer

Auch wenn Jörg nach der ersten Folge nicht zum Lachen war, bewertet er die Störungen heute als echten Glücksfall – denn ohne sie wäre 'Quizduell' vielleicht nicht so schnell zum Kult und Quotenklassiker geworden. Im Gespräch mit 'DWDL' erklärt Jörg: "Für die Sendung und den PR-Faktor war es großartig. Aber im ersten Moment, wenn der Monitor mit den Ergebnissen schwarz bleibt und hinter der Kamera alle wild gestikulieren, wünschst du dir, dass sich der Studioboden unter dir öffnet. Aber dann muss man eben aus der Not eine Tugend machen."

Live ist am besten

Als erfahrener Profi hat Jörg die erste Sendung überlebt und sich gegenüber der Produktion dafür eingesetzt, weitere Folgen live zu übertragen – auch wenn diese schiefgehen könnten. Die Spontaneität des Live-Formats sei schließlich etwas, das dem Fernsehen erst die nötige Würze verleihe: "Vielleicht ist das auch ein Plädoyer dafür, dass man im Fernsehen wieder viel mehr live machen müsste. Nur wenn man etwas live macht, kann auch etwas passieren. Bei allen anderen Sendungen werden Pannen ja grundsätzlich herausgeschnitten. Das macht Fernsehen steril. Mehr Pannen braucht das Land! Diese Lebendigkeit tut dem Fernsehen gut." Bis zum 13. Juni wird das 'Quizduell' mit Jörg Pilawa noch jeden Abend um 18 Uhr in der ARD gezeigt. Danach soll sie noch sporadisch laufen.

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