Joaquin Phoenix: Von der Preisverleihung zum Schlachthaus

Joaquin Phoenix: Von der Preisverleihung zum Schlachthaus
Joaquin Phoenix engagiert sich für das Wohl der Tiere © Adriana M. Barraza/WENN/Cover Images, WENN

Filmstar Joaquin Phoenix liegt das Tierwohl mehr am Herzen als die Feierlichkeiten zu seinem Gewinn bei den Screen Actors Guild Awards.

Am Sonntag (19. Januar) gewann Hollywoodstar Joaquin Phoenix (45) den Preis als Bester Hauptdarsteller bei den Screen Actors Guild Awards. Denn feierte der Schauspieler anschließend jedoch nicht ausgiebig, sondern machte sich umgehend auf den Weg zu einem Schlachthaus in Los Angeles - noch immer in seinem Smoking.

"Es ist meine Pflicht"

Dort hielt er eine sogenannte "Schweine-Wache" mit mehreren Dutzend Tierschutzaktivisten ab. Sie machten die letzten Stunden der Schweine, die zu dem Schlachthaus transportiert wurden, erträglicher, indem sie durch die Öffnungen im Lastwagen Wasser auf die Schweineschnauzen spritzten. Im Gespräch mit Vlogger Jane Velez-Mitchell erklärte der Filmstar: "Die meisten Leute kennen die Folter und den Mord in der Fleisch- und Milchindustrie nicht wirklich. Ich habe es gesehen, wie es ist, also muss ich hier sein. Wir haben die moralische Verpflichtung, darüber zu sprechen, und es so zu zeigen, wie es in Wirklichkeit ist. Wir werden so überflutet von diesen Bildern von glücklichen Tieren auf Bauernhöfen, auf den Fleischbehältern, in Restaurants, aber das ist eine Lüge. Ich denke, dass die Menschen die Wahrheit erfahren müssen, das ist unsere Pflicht."

Joaquin Phoenix organisiert veganes Golden-Globes-Menü

Der Aktivismus des Schauspielers inspirierte sogar die Organisatoren der Golden Globes zu einem veganen Buffet bei ihrer Preisverleihung, die Anfang des Monats stattfand. Sein guter Freund Moby, der ebenfalls Veganer ist, enthüllte kürzlich, dass Joaquin Phoenix und seine Partnerin Rooney Mara (34) größtenteils für das vegane Menü verantwortlich waren. "Joaquin und Rooney Mara haben das mehr oder weniger organisiert. In der veganen Mafia kennen uns Joaquin und ich schon seit Jahrzehnten. Ich weiß gar nicht, ob ich das überhaupt sagen darf, aber er war einer der Leute, die das organisiert haben. Er hat mir schon vor einiger Zeit gesagt, dass er daran arbeitet."

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