Joan Collins: Gleiche Bezahlung für Männer und Frauen ist Schwachsinn

Joan Collins: Gleiche Bezahlung für Männer und Frauen ist Schwachsinn
Joan Collins stimmt Forderungen nicht zu © Paul Taylor/WENN.com, WENN

Schauspielerin Joan Collins empfindet die Ungleichheit beim Lohn in Hollywood nicht als Problem. Das sei schon alles rechtens.

Joan Collins (86) war auf dem Bildschirm zwar eine sinnliche Femme Fatale, hat aus ihren konservativen Werten privat aber nie einen Hehl gemacht. Dass sie sich nun gegen gleiche Bezahlung zwischen Schauspielerinnen und Schauspielern in Hollywood ausgesprochen hat, dürfte daher kaum überraschen.

Wo sind die Powerfrauen?

Der Grund, den Joan im 'Spectator’s Women With Balls'-Podcast anführt, ist jedoch ein interessanter, denn laut der 'Denver Clan'-Legende würden nur wenig Schauspielerinnen im Geschäft so viele Zuschauer anziehen wie Männer: "Es hängt einfach komplett vom einzelnen Star ab. Wenn du Leonardo DiCaprio verpflichtest und eine junge Schauspielerin, für die das erst ihre zweite oder dritte Rolle ist, dann sollte sie meiner Meinung nach nicht die gleiche Bezahlung erhalten. Schauspieler wie Leonardo sind sehr wertvoll in der Branche: Sie sorgen dafür, dass viel Geld in die Kassen gespült wird. Sie verdienen also, was sie bekommen. Leider scheint es nicht sehr viele Schauspielerinnen zu geben, die dieselbe Anziehungskraft haben."

Joan hatte die Kraft

Sie selber hatte während ihrer zeit im 'Denver Clan' allerdings die gleiche Bezahlung verlangt wie ihr männlicher Co-Star John Forsyth. Laut Joan sei das auch der Grund gewesen, weshalb Neider in ihrem Umfeld begonnen haben, Stories über sie an die Presse zu verkaufen und sie als Diva zu brandmarken: "Die Produzenten haben mich auch überhaupt nicht unterstützt. Tatsächlich haben sie das Bild von mir als bösartige Hexe und Kriegstreiberin entstehen lassen." Erst als sie die Serie verlassen habe und die Quoten daraufhin in den Keller gingen, habe sie ihre Gage für ihre Rückkehr erfolgreich verhandeln können. Die Gehaltserhöhung hat Joan Collins sicher gern angenommen.

© Cover Media