Joachim Löw: Sportunfall setzt den Bundestrainer in der EM-Quali außer Gefecht

DFB-Spiele ohne Bundestrainer: Joachim Löw ist im Krankenhaus
Joachim Löw wird in der Klinik behandelt © WENN.com, WENN

Bundestrainer Joachim Löw wird nach einem Sportunfall wegen Durchblutungsstörungen in einer Klinik behandelt.

Der Bundestrainer Joachim Löw (59) wird die Fußballnationalmannschaft in den nächsten beiden Qualifikationsspielen für die Europameisterschaft nicht betreuen. Der Grund: Nach einem Sportunfall muss er sich stationär behandeln lassen. Das teilte der DFB am Freitag 31. Mai in einer Pressemitteilung mit.

Joachim Löw erlitt einen Sportunfall

Jogi Löw liegt laut 'BILD'-Zeitung derzeit in der Uni-Klinik Freiburg, wo er sich wegen Durchblutungsstörungen in Folge eines Unfalls behandeln lassen muss. Der Unfall ereignete sich schon vor einigen Wochen. Löw war beim Training eine Hantel auf den Brustkorb gefallen. Wochen später waren nun die Durchblutungsstörungen aufgetreten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. "Der Grund für die Pause sind Nachwirkungen eines Sportunfalls. Dabei wurde eine Arterie gequetscht und ein stationärer Aufenthalt jetzt notwendig", heißt es in der Pressemitteilung des DFB. Die Behandlung zeige Erfolge, doch auf ärztliche Empfehlung hin soll sich der Bundestrainer noch einige Wochen schonen.

Auf dem Wege der Besserung

"Ich fühle mich schon wieder ganz gut, muss mich aber in den nächsten vier Wochen noch ein bisschen schonen", sagt Löw selbst. Deshalb vertritt Co-Trainer Marcus Sorg (53) in den beiden bevorstehenden Länderspielen gemeinsam mit Torwarttrainer Andreas Köpke den verletzten Bundestrainer. "Ich bin in ständigem Austausch mit meinem Trainerteam, und wir werden auch rund um die beiden Länderspiele in engem telefonischen Kontakt bleiben. Marcus Sorg, Andy Köpke und Oliver Bierhoff haben im Zusammenspiel viel Erfahrung, und gemeinsam werden wir diese kurze Pause gut überbrücken", zeigt sich Joachim Löw zuversichtlich.

Am 8. Juni tritt die Nationalmannschaft gegen Weißrussland und am 11. Juni gegen Estland an.

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