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Jessica Stockmann: Plötzlich arm — wie fühlt sich das an?

Jessica Stockmann: Plötzlich arm — wie fühlt sich das an?
Jessica Stockmann machte ganz neue Erfahrungen © Becher/WENN.com, WENN

Für eine Reality-Show tauscht Schauspielerin und Moderatorin Jessica Stockmann die Rollen: Sie muss sich statt an der Côte d'Azur in Monaco plötzlich in Berlin-Marzahn durchkämpfen.

Jessica Stockmann (52) führt eigentlich ein Glamour-Leben an der Riviera. Doch für das neue Reality-Format 'Plötzlich arm, plötzlich reich' auf Sat.1 tauschte die Schauspielerin und Moderatorin ihren Alltag in einer Villa an der Côte d'Azur mit dem von Yvonne Künzel (33), die eine Wohnung in einem Berliner Hochhaus ihr Zuhause nennt.

Das Geld nicht zum Fenster rauswerfen

Mit 'Nordbuzz' spricht die Ex-Frau des einstigen Tennis-Profis Michael Stich (50) über ihre Erlebnisse in Marzahn: "Ich fand's toll, und die Kinder hatten Spaß. Am Ende der Woche war es leichter, als gedachtb… Wir kamen gut zurecht in Marzahn, und es tat irgendwie ganz gut, die Perspektive mal zu wechseln." Warum hatte sie sich überhaupt auf so ein Experiment mit ihren Kids (20 und 15) eingelassen? "Ich wollte meinen Töchtern eine pädagogische Abenteuerreise ermöglichen, das war meine Motivation. Ich versuche sie zwar seit jeher so zu erziehen, dass sie Respekt vor ihren Mitmenschen und vor Werten haben, dass sie auf Qualität achten und dass sie das Geld nicht zum Fenster hinauswerfen. Aber in einen echten Alltag einzutauchen, in dem das Budget so wahnsinnig limitiert ist, ist wohl nachdrücklicher als alle mahnenden Worte der Mutter."

Jessica Stockmann ist beeindruckt

Und ihr Fazit nach einer Woche Tausch? "Wie uns unsere ebenfalls alleinerziehende Tauschpartnerin eindrucksvoll vor Augen führt, kann man seinen Kindern auch mit sehr bescheidenen Mitteln ein vernünftiges Leben und eine gute Erziehung ermöglichen. Ja, man kann durch eine Gegend wie Marzahn gehen und alles ganz furchtbar finden. Man kann sich aber auch mit einer positiven Einstellung dort bewegen und erkennen, dass es absolut nicht menschenunwürdig ist, so zu leben." Der Star glaubt, "dass es grundsätzlich um Deutschland nicht so schlimm steht, wie einem das viele Gejammer suggerieren könnte. Niemand muss unter der Brücke schlafen". Ob man dass nach einer Woche Tausch für die Kamera nun wirklich beurteilen kann, sei dahingestellt. Ab dem 11. September können sich Jessica Stockmanns Fans selbst überzeugen, ob das Format gelungen ist.

© Cover Media