Jenny Elvers weiß, was Jan Ullrich in der Entzugsklinik erwartet

So schafft er den Entzug: Jenny Elvers drückt Jan Ullrich die Daumen
Jenny Elvers drückt Jan Ullrich die Daumen © Defrance / Splash News

Schauspielerin weiß, was Jan Ullrich in der Klinik erwartet

Jenny Elvers: "Entzug ist nichts für Feiglinge"

"Ich bin jetzt im September im sechsten Jahr trocken", erzählte Jenny Elvers im Interview mit der Zeitschrift "Gala". Die 46-Jährige sagt aber auch: "Entzug ist nichts für Feiglinge. Und wer glaubt, er macht mal nur 'ne Woche und ist dann wieder aus der Klinik raus. Der ist genauso schnell wieder drin."

Jenny Elvers hat damals zwölf Wochen in der "My Way Betty Ford Klinik" in Bayern verbracht. Besonders wichtig sei es, so die Schauspielerin, "ob man sich wirklich helfen lassen will und ob man einen Therapeuten findet, mit dem man kann und der es schafft, einen zu knacken [...]". Bei ihr sei vor allem der körperliche Entzug "sehr schmerzhaft" gewesen, da sie "viel mehr körperlich als geistig vom Alkohol abhängig war".

Jenny Elvers drückt Jan Ullrich fest die Daumen

Der Tagesablauf werde individuell gestaltet. Gemeinsam mit dem Therapeuten werde dann "viel gegraben und Ursachenforschung betrieben". Ob in einer klassischen Einzeltherapie, einer Gesprächstherapie, Musik- oder Sporttherapie, sei jedem selbst überlassen. Ebenso wichtig wie die eigene Neufindung und Umstrukturierung des Lebens sei es laut Elvers "sich selbst zu verzeihen". Denn diese Krankheit gehe mit Scham einher und habe "mit vielfältigen äußerlichen Einflüssen zu tun".

Außerdem komme es auf die eigene Einstellung an: "Wenn man nur dem Druck von außen oder dem Druck der Familie nachgibt, bringt ein Entzug überhaupt nichts. Man muss es selbst wollen." An Jan Ullrich richtet Jenny Elvers aufmunternde Worte: "Ich drücke Jan fest die Daumen. [...] In meinen Augen sind seine Kinder sein größter Ansporn wieder gesund zu werden."

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