Er räumt Fehlverhalten ein

Jendrik Sigwart entschuldigt sich für „besoffene Interviews“

Jendrik Sigwart entschuldigt sich für "besoffene" Interviews
Jendrik Sigwart während seiner Performance in Rotterdam © EBU / ANDRES PUTTING, SpotOn

ESC-Pleite und betrunkene Interviews

Nach seiner ESC-Pleite am 22. Mai blieb Sänger und Musicaldarsteller Jendrik Sigwart (26) positiv. Sowohl auf Instagram als auch in den Interviews nach dem Finale des Eurovision Song Contest zeigte sich der 26-Jährige überschwänglich gut gelaunt, von Enttäuschung war keine Spur. Doch für ein Interview, dass Sigwart der „Bild“-Zeitung gegeben hat, wurde er in den sozialen Medien heftig kritisiert. Jetzt hat der Sänger dazu Stellung bezogen und sich entschuldigt.

Er will nicht in Selbstmitleid versinken

„Jetzt ist es wohl an der Zeit zu lernen, wie man bessere Songs schreibt. Entschuldigung an die Deutschen da draußen, die sich von mir beleidigt fühlen“, schreibt Sigwart auf Instagram zu einem Video, indem er noch genauer darauf eingeht. „Natürlich hätte ich gerne mehr Punkte gehabt. Und natürlich bekomme ich jetzt sehr viel Hass ab“, erklärt Sigwart. Das würde er nach den „besoffenen Interviews“ durchaus nachvollziehen können.

Aber: Jetzt in Selbstmitleid zu versinken, entspreche nicht seinem Charakter. Für ihn sei die Aufgabe nun zu lernen, wie man bessere Songs schreibe und bessere Shows umzusetzen. Außerdem wolle er keine „besoffenen Interviews“ mehr geben. Er sei dennoch dankbar für die Erfahrung und mit der Teilnahme am ESC habe er sich einen Traum erfüllt. „Und als deutscher Act nicht die null Punkte zu bekommen? Es wäre nicht die ganze richtige Erfahrung“, so Sigwart weiter. Aber er verstehe die Kritik und es täte ihm leid.

Für diese Aussage wurde er kritisiert

Direkt im Anschluss an das ESC-Finale hatte sich Sigwart auf dem roten Teppich den Fragen der Reporter gestellt. Zur "Bild"-Zeitung sagte der offenbar angetrunkene Sänger: „Ich habe schon vor zwei Monaten vermutet, dass ich nicht die Erwartungen der anderen erfüllen werde. Aber ganz ehrlich: Mein Ziel war es, zum ESC zu kommen! Und das habe ich geschafft, indem ich die deutschen Jurys mit meinem Lied überzeugt habe. Ich wusste, dass 'I don't feel Hate' nicht mein bestes Lied ist, ich habe geilere, aber ich wusste auch, dass ich von den deutschen Jurys nur mit diesem Lied für den ESC ausgewählt werde. Bisschen hinterhältig, oder?“

Er sei trotz seiner schlechten Platzierung als Vorletzter mit ganz mageren drei Punkten "wirklich happy". Aussagen, für die Sigwart vor allem auf Twitter viel Kritik einstecken musste. Eben auf Twitter teilte Sigwart auf seinem Kanal einen wütenden Beitrag eines Users und schrieb: „Da redet ein betrunkener Jendrik, der gerade zweitletzter wurde. Natürlich bin ich traurig. Ich hab's verbockt. Tut mir leid. Als ob ich gewusst hätte, dass ich ausgewählt werde! Sorry für diese arroganten Antworten, da war zu viel Euphorie und Alkohol im Spiel.“

spot on news