Jasmin Herren packt über Kindheitstragödie aus: Von Mama im Krankenhaus zurückgelassen

Jasmin Herren wurde nie von ihrer Mutter im Krankenhaus abgeholt
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Jasmin Herren wurde nie von ihrer Mutter im Krankenhaus abgeholt

Jasmin Herren spricht das erste Mal über ihr Familiengeheimnis

Jasmin Herren (41) kennen die meisten als aufgeweckte Person. Doch die Ehefrau von Schlagerstar Willi Herren hat auch eine sehr emotionale und leise Seite. Eine Seite, die mit ihrer Vergangenheit zutun hat. Mit uns hat Jasmin zum ersten Mal über das schwierige Verhältnis zu ihrer leiblichen Mutter gesprochen. Denn Jasmin Herren wurde kurz nach der Geburt von ihrer eigenen Oma adoptiert, die dann ihre neue „Mama“ wird. Uns haben Jasmin und ihre Oma Anna Haag ein Interview gegeben. Im Video erzählen sie, wie es zu der Adoption kam.

„Jasmin war für mich eine Bereicherung“

Im Dezember 1978 kommt Jasmin Herren sechs Wochen zu früh zur Welt und liegt im Brutkasten. Ihre leibliche Mutter ist gerade mal 18 und gibt die kleine Tochter zur Adoption frei. Als Jasmins Oma Anna Haag ihre Enkelin das erste Mal im Krankenhaus besucht, muss sie eine Entscheidung fürs Leben treffen. „Ich habe diesen Schritt, dieses Kind zu adoptieren, nie bereut. Im Gegenteil, es war für mich eine Bereicherung“, erklärt die Oma. Auch für Jasmin ist das alles normal: „Es gibt immer welche, die mich geboren haben und welche, die sich wie Mutter und Vater verhalten haben.“

Bei unserem Interview erleben wir die Ballermannsängerin und ihre Oma, die sie übrigens "Mama" nennt, sehr vertraut. Geradezu so, als seien die beiden wirklich die leibliche Mama mit ihrer Tochter. Jasmin „brachte einen einmal am Tag so richtig zum Lachen“, erinnert sich Anna Haag. Außerdem war ihr eines schon immer klar: „Jasmin war damals schon fürs Fernsehen geeignet“.