Jane Fonda: 'Ich wurde von den Männern in meinem Leben definiert'

Jane Fonda: 'Ich wurde von den Männern in meinem Leben definiert'
Jane Fonda © BANG Showbiz

Jane Fonda traute sich erst in ihren 60ern, zu ihrem wahren Ich zu stehen.

Die Hollywood-Legende enthüllt, dass sie erst vor rund 20 Jahren damit begann, auf ihre eigene innere Stimme zu hören. Davor habe sie ihr Leben viel zu sehr von ihrem Vater sowie ihren drei Ehemännern Roger Vadim, Tom Hayden und Ted Turner dominieren lassen. "Bis zu meinen 60ern wurde ich bis zu einem gewissen Grad von den Männern in meinem Leben definiert. Ich wurde dazu erzogen, anderen zu gefallen", gesteht die 80-Jährige. "Ich wollte, dass mich mein Vater liebt, also verstellte ich mich, um die Person zu sein, von der er wollte, dass ich sie bin, entgegen der Person, die ich bereits war. Ich musste erst in meine 60er kommen, um die zu werden, die ich die ganze Zeit über hätte sein sollen."

Von ihrem dritten Ehemann Ted trennte sich die Schauspielerin 2001. Im 'Jess Cagle Interview' für das 'People'-Magazin erklärt Fonda, dass der Milliardär eigentlich ein Traummann gewesen sei. Trotzdem bereue sie die Trennung nicht, denn nur dadurch habe sie sich selbst finden können. "Er war sexy. Er war brillant. Er besaß 4.000 Quadratmeter Grund, als ich ihn verlassen habe. Es wäre einfach gewesen, zu bleiben. Aber da war dieser Engel auf meiner Schulter... Es war schwer, überhaupt seine Stimme zu hören, die sagte 'Wenn du bleibst, dann wirst du sterben, ohne jemals die Person geworden zu sein, die du sein kannst. Du wirst nicht wirklich authentisch sein'", berichtet die Darstellerin.

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