J.J. Abrams zu Harvey Weinstein: "Es kann nicht genug darüber gesprochen werden"

J.J. Abrams: Harvey Weinstein ist ein "Monster"
J.J. Abrams © Nicky Nelson/WENN.com, Cover Media

Kämpft weiter!

J.J. Abrams (51) hat noch nicht genug Stimmen zu Harvey Weinstein (65) gehört.

Anzeige:

Täglich melden sich immer noch Frauen, die alle von dem Filmproduzenten sexuell genötigt oder belästigt wurden. Mittlerweile mehren sich jedoch auch diejenigen, die von den nahezu stündlich neuen Entwicklungen die Schnauze voll haben - Filmemacher J.J. Abrams ('Star Trek') gehört nicht dazu. "Vor Kurzem meinte jemand zu mir, dass er keine Lust mehr habe, Leute über diese eklige Sache reden zu hören", meinte er bei der Hammer Museum's Gala gegenüber 'The Hollywood Reporter'. "Ich bin der Meinung, dass nicht genug darüber gesprochen werden kann, wie bösartig abstoßend sein Missbrauch von Macht war. Er ist ein Monster. Es gibt weitere Monster, aber es gibt auch Menschen, die solche Monster bekämpfen und heute Abend geht es um jene, die das machen."

Der Fall Weinstein und die dunkle Seite Hollywoods
Der Fall Weinstein und die dunkle Seite Hollywoods 00:05:00
00:00 | 00:05:00

Bei der Gala in Los Angeles wurde auch der Redakteur Hilton Als vom 'New Yorker' geehrt, seine Zeitung war eine jener Publikationen, die Weinsteins Machenschaften offen legten.

J.J. Abrams war jedoch auch da, um Filmemacherin Ava DuVernay ('Selma') einen Preis zu übergeben. "Hier zu sein ist eine große Freude", schwärmte er. "Aktuell reiten wir gerade auf einer sehr unvorhersehbaren und tumultartigen Welle, die in vielen Fällen auch sehr schmerzhaft ist. Dass ich heute Abend jemanden wie Ava ehren darf, die so tolle Arbeit leistet und voller Aktivismus und Optimismus leuchtet, ist ein herrlicher Gegenpol zu allem anderen."

Cover Media