Isabell Horn sagt „Mom-Shaming“ den Kampf an

Ex-GZSZ-Star Isabell Horn ist genervt von „klugen“ Erziehungstipps

„Was, Dein Kind trägt immer noch Windeln?“ Haben Sie so einen Spruch auch schon mal zu hören bekommen? Oder vielleicht anderen Mamas selbst so einen Tipp gegeben? Nett gemeint, aber ganz schön nervig – finden viele Mamas, wie Ex-GZSZ-Star Isabell Horn. Warum es der Schauspielerin so wichtig ist, dass Mütter verständnisvoller miteinander umgehen, erzählt sie im Video.

#coolmomsdontjudge: Hashtag gegen Mama-Mobbing

Cool Mums Don't Judge
Isabell Horn kämpft mit ihrer #coolmumsdontjudge-Kampagne gegen "Mom-Shaming" © rtl.de

Auch Dreifach-Mama Carmen Lazos Wilmking hat genug von nervigen Sprüchen über ihre Erziehung. Deshalb hat die gebürtige Mexikanerin einen Hashtag ins Leben gerufen: coolmomsdontjudge, zu Deutsch: Coole Mütter urteilen nicht. Damit will sie anderen Müttern den Rücken stärken: „Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass wir so nicht weiter machen wollen, sondern dass wir uns lieber gegenseitig Komplimente geben sollten. Ich glaube im Grunde genommen möchten alle nur hilfreich sein und gar nicht unbedingt kritisieren.“ Auch Isabell Horn beteiligt sich an der coolmomsdontjudge-Kampagne.

77 Prozent der Mütter fühlen sich schlecht

Vermeintlich nette Tipps können tatsächlich einen ganz anderen Effekt haben als beabsichtigt. Das zeigt eine Forsa-Umfrage, die Carmen Lazos Wilmking in Auftrag gegeben hat: "Die Studie hat uns gezeigt, dass in der Tat 77% der Mütter sich wirklich an irgendeinem Moment im Muttersein schlecht gefühlt haben, wegen äußerlichen Meinungen, was sie falsch machen." Und das möchte doch wirklich niemand mit seinen Ratschlägen bewirken, oder?