Iris Berben: Ältere Frauen bekommen mehr Chancen

Iris Berben: Ältere Frauen bekommen mehr Chancen
Iris Berben © BANG Showbiz

Iris Berben sorgt sich nicht vor dem Älterwerden.

Die deutsche Schauspiel-Ikone feierte am 12. August ihren 71. Geburtstag. Sorgen vor dem Altern als Schauspielerin macht sie sich aber keine großen. Im Interview mit der ‘Augsburger Allgemeinen‘ erklärte sie jetzt: „Für uns gibt es kein Enddatum mehr.“ Und zählt dabei Andie MacDowell und Helen Mirren dazu. Weitere sagte Berben: „Ich kann mich an die Zeit erinnern, wo eine Frau ab 40 in der Filmbranche nicht mehr vorne dabei sein konnte.“ Inzwischen sei die Branche aber auf einem besseren Weg: „Das hat natürlich auch mit der Entwicklung unserer Gesellschaft zu tun. Früher haben sich Frauen mit 60 oder 70 Jahren von selbst zurückgezogen, sie sind gewissermaßen in ihrem eigenen Beige versunken. Das hat sich verändert, ob in Politik, Mode oder Kunst. Du wirst anders wahrgenommen.“

Aus der Ü-70 macht sie sich allerdings nicht viel. „Ich komme aus einer Zeit, in der 70-jährige Frauen gar nicht mehr mitspielten - und ich rede hier vom Leben überhaupt. Wichtig ist, dass der Kopf funktioniert", erklärte sie einmal. „In meinem Kopf bin ich 17 und habe die Erfahrung einer 70-jährigen Frau. Eine verdammt gute Kombi, finde ich.“ Im Interview mit 'Gala' sprach Iris auch über ihr Liebesleben. Schon immer war es ihr wichtig, auf eigenen Beinen zu stehen. Deshalb lehnte sie auch gleich vier Heiratsanträge ab, die sie im Laufe ihres Lebens bekam. „Ich konnte immer klarmachen, dass meine Entscheidung nichts an der bestehenden Beziehung verändern würde. Es hat einfach ganz viel damit zu tun, dass ich selbstbestimmt bin. Bei der Vorstellung, in eine Situation zu kommen, in der ich in die finanzielle Abhängigkeit eines Mannes geraten würde, bekomme ich sofort Schweißausbrüche", so die Schauspielerin.

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