In drei Schritten zur perfekten Maniküre

In drei Schritten zur perfekten Maniküre
Wer perfekte Nägel wie J.Lo haben will, muss dafür nicht extra ins Nagelstudio © Instagram.com/jlo/, SpotOn
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Wie vom Profi

Gepflegte Nägel sind das A und O - schließlich fallen unsere Hände dem Gegenüber immer ins Auge. Außerdem gehört eine schöne Maniküre für viele Frauen zu einem gepflegten Äußeren einfach dazu. Die gute Nachricht: dafür muss man nicht extra ins Nagelstudio gehen. Wer ein paar Tipps und Tricks beachtet, kann ohne viel Aufwand zu Hause ein salonreifes Ergebnis erzielen.

Schritt 1: Vorbereitung

Eine sorgfältige Vorbereitung ist die Basis einer gelungenen Maniküre. Im ersten Schritt sollten die Nägel von alten Nagellackrückständen befreit werden. Nehmen Sie dafür ein Wattepad und tränken Sie es mit acetonfreiem Nagellackentferner. Die Farbe immer in Wuchsrichtung abnehmen, da Lackreste sonst unter die Nagelhaut gelangen und Entzündungen verursachen können. Bei dunklem (Glitzer-)Nagellack ist es ratsam, das Pad ca. 10 Sekunden anzudrücken, damit sich die Farbe löst. Selbst wer vor der Maniküre eine Weile keinen Nagellack getragen hat, sollte mit einem getränkten Wattepad über das Nagelbett fahren, um eventuelle Schmutz- oder Fettrückstände zu beseitigen. Danach geht es der Nagelhaut an den Kragen! Legen Sie die Hände für ca. fünf Minuten in ein lauwarmes Wasserbad (ohne Seife!) und schieben Sie dann die aufgeweichte Nagelhaut mit einem Rosenholzstäbchen vorsichtig zurück.

Schritt 2: Pflege

Wenn die Nägel ordentlich gesäubert wurden, steht vor dem Lackieren noch ein anderer wichtiger Punkt auf dem Programm: Die richtige Pflege. Spezielle Cremes können die Nägel schützen und ihre Spannkraft erhöhen. Dafür einfach eine kleine Menge auf den Nagel geben und einmassieren. Wer acetonhaltigen Nagellack verwendet, leidet oftmals unter trockenen oder brüchigen Nägeln. Dagegen hilft am besten Nagelöl, das in verschiedenen Preiskategorien in der Drogerie zu finden ist.

Schritt 3: Farbe

Damit der Nagellack nicht abfärbt und der Nagel vor den chemischen Inhaltsstoffen geschützt ist, sollte zu allererst ein Unterlack verwendet werden. Mittlerweile gibt es verschiedene Produkte für die individuellen Bedürfnisse, zum Beispiel spezielle Rillenauffüller oder Produkte, die den Nagel stärken. Nachdem der Base Coat getrocknet ist, kann die Farbe aufgetragen werden. In der Mitte anfangen, anschließend kommen die Seite dran. Lassen Sie ein paar Millimeter Rand zur Nagelhaut, so wirkt der Nagel optisch größer. Tipp: Lieber mehrere dünne, als eine dicke Schicht Farblack auftragen. So hält die Farbe länger und das Ergebnis wird ebenmäßig. Warten Sie zwischen den einzelnen Schichten ca. fünf Minuten und schließen Sie die Maniküre mit einem Überlack ab. Der versiegelt die Farbe und sorgt für einen schönen Glanz.

Extra-Tipp: Nagellackflaschen niemals vor dem Auftragen schütteln! Sonst entstehen kleine Luftbläschen im Lack, die die Maniküre ruinieren können. Sollte sich die Farbe tatsächlich abgesetzt haben, kann man das Fläschchen zwischen den Handflächen hin und her reiben, damit sich die Farbpigmente wieder gleichmäßig verteilen.

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