Idris Elba: Arbeit ist Therapie

Idris Elba: Arbeit ist Therapie
Idris Elba © BANG Showbiz

Idris Elba sieht seine Arbeit als "Therapiezeit".

Der 'Luther’-Darsteller liebt es, komplexe Rollen zu übernehmen und identifiziert sich oft eng mit seinen Charakteren und deren Kämpfen, auch wenn es sonst niemand merkt.

"Kein Zweifel, [meine Lieblingscharaktere] neigen dazu, mit emotionalen Kämpfen umzugehen, einer Menge Unterdrückung, einer Menge Dualitäten. Die Rollen, die ich nehme, neigen dazu, diese Komplexität zu haben und ich genieße es, in sie einzutauchen, denn, ja, das ist Therapiezeit. Oft lese ich etwas in einem Drehbuch und denke: 'Damit habe ich insgeheim auch zu tun'”, verrät Elba.

Und der 48-jährige Schauspieler gab zu, dass er nicht unbedingt das Gefühl hat, dass er schauspielern muss. Er erzählte dem ‘Guardian Weekend Magazine’: "Wenn man sich nur mit bestimmten Facetten seiner eigenen Persönlichkeit beschäftigt, ist das dann wirklich Schauspielerei? Die Leute sagen mir manchmal: 'Du warst gut in dieser oder jener Rolle' und ich denke: 'Das ist dir nicht klar. Ich hatte mit diesem Scheiß in echt zu tun.'"

Idris identifizierte sich besonders mit dem Druck, den Stringer Bell in der Serie 'The Wire' verspürte. Und für die Rolle des titelgebenden Cops John Luther in ‘Luther’ hat er unterschrieben, weil der Reiz darin lag, einen Charakter in einer unruhigen Midlife-Phase zu spielen, als er sich auch von seiner eigenen Arbeit desillusioniert fühlte. "Ich habe die Arbeit definitiv genutzt, um Dämonen auszutreiben, daran besteht kein Zweifel", so der Hollywood-Star weiter.

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