Hugh Grant hat Verständnis für Prinz Harry: "Die Presse hat seine Mutter ermordet"

Hugh Grant hat Verständnis für Prinz Harry: "Die Presse hat seine Mutter ermordet"
Hugh Grant weiß aus eigener Erfahrung, wie gemein die britische Presse sein kann © FayesVision/WENN.com, WENN

Seit einer Woche stehen Prinz Harry und Herzogin Meghan in Großbritannien unter Dauerbeschuss. Doch die Royals, die gern keine mehr wären, stoßen auch auf Verständnis — zum Beispiel bei Hugh Grant.

Auch eine gute Woche nach ihrer Ankündigung, sich aus dem harten Kern der Royals zurückziehen zu wollen, schießt die britische Presse scharf gegen Prinz Harry (35) und seine Frau Herzogin Meghan (38). Es gibt allerdings auch Landsleute, die ihren Prinzen verstehen.

Hugh Grant weiß, wovon er spricht

Die Boulevardpresse hat im Laufe seiner Karriere gleich mehrere Breitseiten auf Hugh Grant (59) abgefeuert. Allein deswegen ist der Schauspieler ('Vier Hochzeiten und ein Todesfall') schon nicht sonderlich gut auf die schreibende Zunft zu sprechen. Doch dass sie schließlich sogar sein Telefon abhörten, brachte das Fass zum Überlaufen: Der Vorzeige-Brite gründete die Organisation 'Hacked Off', die sich gegen aufdringliche Presse-Methoden einsetzt. Im Interview mit dem Radiosender 'Sirius XM' zeigte Hugh am Mitttwoch (15. Januar) daher auch vollstes Verständnis dafür, dass Harry und Meghan künftig ihren Lebensmittelpunkt anderswo sehen — ganz besonders vor dem Hintergrund des Schicksals von Harrys Mutter, Prinzession Diana (†36).

Auch Stormzy ist auf Meghans Seite

"Ich ergreife da wirklich voll und ganz Harrys Partei. Die Boulevardpresse hat quasi seine Mutter ermordet, jetzt reißen sie seine Frau in Stücke." Prinzessin Diana war 1997 auf der Flucht vor aufdringlichen Paparazzi in Paris tödlich mit dem Auto verunglückt. "Als Mann hat er die Aufgabe, seine Familie zu beschützen, und dafür habe ich vollstes Verständnis", fuhrt Hugh Grant fort. Sein eigenes Verhältnis zum Boulevard beschrieb der Schauspieler derweil als "sehr schlecht". Er war nicht der einzige, der sich lautstark für Harry und Meghan einsetzte.

Auch Stormzy (26) eilt den Royals zu Hilfe. Es gebe, so der Rapper, keinen glaubwürdigen Grund, Meghan derart zu hassen. Alle Argumente gegen sie seien aus der Luft gegriffen, unglaubwürdig und reine Spekulation. Ob es Stormzy und Hugh Grant gelingt, einen Stimmungswechsel im Land herbeizuführen?

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