Hilary Duff will Gesetzesänderung für Privatsphäre ihrer Kinder

Hilary Duff fordert Gesetzesänderung: "Lasst meine Kids in Ruhe"
Hilary Duff nimmt zum Wohle ihrer Kids den Kampf gegen Paparazzi auf © FayesVision/WENN.com, WENN

Stars sind es gewohnt, immer und überall fotografiert zu werden. Doch Schauspielerin Hilary Duff will jetzt eine klare Grenze ziehen: Ihre Kinder sind tabu

Eigentlich hätte es ein schöner Samstagnachmittag werden sollen: Hilary Duff (32) war mit ihrem siebenjährigen Sohn Luca unterwegs, der Kleine hatte ein Fußballspiel in einem Park. Doch dann tauchte ein Fotograf auf.

Die Polizei war nicht interessiert

Der Mann machte ungeniert Aufnahmen des Kinder-Fußballteams, was natürlich nicht nur der Schauspielerin ('Lizzie McGuire') unangenehm war. Die anwesenden Eltern beschwerten sich, Hilary Duff versuchte, den vermeintlichen Paparazzo dazu zu bewegen, den Park zu verlassen. Schließlich riefen die besorgten Eltern die Polizei. Doch die interessierten sich nicht sonderlich für den Fall, wie Hilary anschließend in einem Posting auf Instagram erzählte. Schließlich fand die Sportveranstaltung in einem öffentlichen Park statt. Das will der Star nicht einfach so hinnehmen.

Hilary Duff will mehr Rechte für Eltern

Die Gesetze müssten überdacht werden. "Es ist total seltsam und unangebracht und gruselig, dass ein Mann einfach so unsere siebenjährigen Kinder fotografieren kann und das vollkommen legal ist. Wenn ein Elternteil darum bittet, nicht weiterzumachen, dann sollten die Gesetze entsprechend angepasst werden, so dass man nicht mehr weiter fotografieren kann." Hilary Duff blickte auf das Geschehen im Park zurück und fügte hinzu: "Wenn die Kinder immer und immer wieder fotografiert werden, minutenlang oder gar eine halbe Stunde und man bittet darum, dass derjenige aufhört, dann sollte man das Recht dazu haben. Und wir müssen wirklich daran arbeiten, das Gesetz dahingehend zu ändern."

Hilary, die neben Luca auch noch eine einjährige Tochter hat, fügte hinzu, dass sie sich nicht sicher sei, ob der Mann wirklich Pressefotograf war — er habe ihr immerhin angeboten, seine Ausweispapiere zu sehen. Er sei keiner der Paparazzi gewesen, die ihr sonst auf Schritt und Tritt folgten. Es wird sich zeigen, ob Hilary Duff die Gesetzgeber in Kalifornien zum Umdenken bewegen kann.

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