Herzogin Meghans Bananen-Aktion stößt im Netz nicht nur auf Gegenliebe

Meghans Bananen-Aktion ging daneben
00:50 Min Meghans Bananen-Aktion ging daneben

Motivierende Botschaften an Prostituierte

Neuer Ärger für Herzogin Meghan (37): Als sie am Freitag mit ihrem Ehemann Prinz Harry (34) zu Besuch bei einer Wohltätigkeitsorganisation in Bristol war, hatte sie kleine, inspirierende Botschaften auf Bananen verfasst. Das Obst ging in Care-Paketen an Prostituierte. Diese Aktion kam allerdings nicht überall gut an, wie nun die britische "Sun" berichtet. 

Motivationssprüche auf Obst

Herzogin Meghan schrieb kleine Botschaften auf Bananen.
Auf die Bananen, die in Care-Paketen landeten, schrieb Herzogin Meghan höchstpersönlich kleine Botschaften. Zum Beispiel: "Du bist besonders", "Du bist stark" oder auch "Du bist so mutig". © picture alliance, Toby Melville/PA Wire

Harry und Meghan hatten bei ihrem Besuch in Bristol unter anderem auch die Wohltätigkeitsorganisation "One25" besucht. Mitarbeiter hatten gerade Care-Pakete vorbereitet, die später an Prostituierte verteilt wurden. Kurzerhand half das Herzogenpaar dabei. Amüsiert kommentierte Meghan: "Ich bin für die Bananen-Botschaften zuständig", nahm sich das Obst und schrieb Dinge wie "Du bist etwas Besonderes", "Du bist mutig" oder auch "Du bist stark" drauf.

"Bananengate": Meghans Aktion wurde als "beleidigend" bezeichnet

01.02.2019, Großbritannien, Bristol: Der britische Prinz Harry (r) und seine Frau, Herzogin Meghan (M), helfen während ihres Besuchs bei der Hilfsorganisation für Frauen, One25, bei der Vorbereitung von Essenspaketen. Foto: Toby Melville/Pool reuters
Prinz Harry und Herzogin Meghan zu Besuch in Bristol © dpa, Toby Melville, MOS luh kno

Der Besuch in Bristol kam beim Volk insgesamt gut an, nun wollen aber einige Leute aus Meghans kleiner Geste bei "One25" ein "Bananengate" machen: Eine Prostituierte namens Nikki sprach mit der britischen Zeitung "The Sun" und bezeichnete Meghans Botschaften im Interview als "beleidigend" und warf der Schwangeren vor, sie "solle mehr tun". Weiter erklärte die Frau: „Die Leute hier kriegen kaum was zu essen oder Schlaf und sie gibt uns ein paar Worte auf einem Stück Obst. Sie hat die Mittel, uns mehr zu helfen. Es ist beleidigend", lautet ihr vernichtendes Urteil.

Doch nicht alle waren dieser Ansicht, andere Frauen, die Hilfe von der Organisation bekommen, kommentierten Meghans Geste mit: "Es sind die kleinen Dinge, die zählen." Eine ehemalige Prostituierte namens Sam (43) erzählte der "Sun", sie sei dankbar für den Besuch bei "One25". „Es ist wunderbar, dass sie sich entschieden haben, hierher zu kommen. Es ist herzerwärmend und veranlasst dich zu glauben, dass diese Frauen nicht vergessen werden", lautet ihre Meinung.