Herzogin Meghan: Kürt sie das "TIME Magazine" zur Person des Jahres?

11.11.2018, Großbritannien, London: Der britische Prinz Harry, Herzog von Sussex, und seine Frau Meghan, Herzogin von Sussex, kommen zur Westminster Abbey, um an einem Gedenkgottesdienst zum Ende des Ersten Weltkrieges teilzunehmen. Vor 100 Jahren, a
Das Leben von Herzogin Meghan hat sich durch die Hochzeit mit Prinz Harry ganz schön auf den Kopf gestellt. © dpa, Alastair Grant, AG PDJ alh pat

Das "TIME Magazine" hat Herzogin Meghan auf die Shortlist gesetzt

SIE legte 2018 eine mächtige Verwandlung hin: Meghan Markle hat sich von einer Serien-Schauspielerin zur waschechten Royal-Lady gemausert. Seit ihrer Traumhochzeit mit Prinz Harry (34) im Mai trägt sie den würdevollen Titel Herzogin von Sussex. Jetzt winkt ihr eine neue große Bezeichnung. Das "TIME Magazine" hat am Montag (10. Dezember) die zehn Finalisten für die diesjährige Wahl zur "Person of the Year" veröffentlicht und Meghan nimmt einen der begehrten Plätze ein. Für Royal-Experte Michael Begasse kommt das nicht unerwartet.

Michael Begasse verrät: Deshalb ist Herzogin Meghan berechtigt nominiert

Am Dienstag (18. Dezember) wird endlich feststehen, wer sich künftig "Person des Jahres 2018" nennen darf. Sollte Herzogin Meghan den ersten Platz des Rankings ergattern, wäre sie nach der einstigen Herzogin von Windsor Wallis Simpson (1936), Queen Elizabeth (1952), der Ex-Präsidentin der Philippinen Corazon Aquino (1986) und der amtierenden deutschen Kanzlerin Angela Merkel (2015) erst die fünfte Frau in der Geschichte der Auszeichnung, die sich diesen Titel auf die Fahne schreiben darf.

Eine völlig berechtigte Ehre, wie Royal-Experte Michael Begasse erklärt: "Ihre Nominierung hat mich überhaupt nicht überrascht. Man muss sich nur mal die Personality-Berichterstattung in diesem Jahr anschauen: Wir haben jeden zweiten Tag über sie und von ihr berichtet. Sie ist eine Royal-Influencerin." In seinen Augen habe es noch nie ein Mitglied des Königshauses gegeben, das so viel Einfluss auf Look, Fashion, Modernität, aber auch die Rolle der Frau in der Öffentlichkeit hat. "Es würde mich nicht überraschen, wenn sie die Nummer eins oder zumindest zwei oder drei werden würde."

Meghan habe viel dafür getan

Auch wenn es wirkt, als habe Herzogin Meghan 2018 nicht viel mehr gemacht, als ins Königshaus einzuheiraten und einen Royal-Spross zu zeugen, ist sich der Experte ihrer Leistung bewusst: "Sie hat viel dafür getan, sie hat gewirkt. Sie hat gewirkt, indem sie die eigene Autotür zugeschlagen hat, als sie ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte, weil sie die erste Frau mit afroamerikanischen Wurzeln in einem regierenden Königshaus ist, und indem sie Anfeindungen ganz einfach weggelächelt hat. Die Frau muss keine großen Reden halten. Sie ist eine der authentischsten Royals, die es auf der Welt momentan gibt."

Außerdem sei sie eine Frau, die ihre Vorbildfunktion ernst nimmt: "Sie redet nicht nur von Frauenrechten, sie lebt sie auch. Sie ist eine selbstbewusste Frau auf Augenhöhe mit Prinz Harry, sie lässt sich von Niemandem sagen, was sie zu tun oder zu lassen hat. Sie macht ihr eigenes Ding und genau deswegen ist sie eine Influencerin – nicht nur fashion-, style- und royalmäßig." Das mache sie zu einer verdienten Nominierten. Und wer weiß, vielleicht darf Meghan schon bald mit der Auszeichnung ihre Vita ergänzen.