Herzogin Meghan hat gewonnen: Datenschutz-Prozess wird verschoben

ARCHIV - 25.10.2018, Großbritannien, London: Meghan, Herzogin von Sussex. (zu dpa "Queen gratuliert Meghan zum Geburtstag - bissige Kommentare") Foto: Chris Jackson/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Herzogin Meghan muss im Januar nicht vor Gericht aussagen © dpa, Chris Jackson, kde

Meghans Wunsch wurde stattgegeben

Herzogin Meghan (39) hat beantragt, dass ein Richter in ihrer Klage gegen "The Mail on Sunday" entscheidet, ohne dass ein Gerichtsverfahren erforderlich ist und sie somit nicht vor Gericht aussagen muss – mit Erfolg, wie der britische Sender „Sky News“ nun verkündet.

Vertagung aus „vertraulichem Grund“

Der Richter Justice Warby teilte dem Gericht mit, dass er am Donnerstagmorgen eine private Anhörung mit Meghan durchgeführt habe, von der Presse und Öffentlichkeit ausgeschlossen gewesen seien. Bei einer öffentlichen Anhörung über Videolink erklärte er weiter, dass die "primäre Grundlage", auf der die Vertagung beantragt wurde, "ein vertraulicher Grund" sei.

Neuer Verhandlungstermin im Herbst 2012

Als Richter Warby dem Antrag auf Vertagung des Verfahrens stattgab, sagte er: "Die richtige Entscheidung unter allen Umständen besteht darin, dem Antrag auf Vertagung stattzugeben.“ Weiter erklärt er: "Das bedeutet, dass der Verhandlungstermin am 11. Januar 2021 geräumt wird und der Prozess für einen neuen Termin im Herbst festgelegt wird."

Ob eine mögliche Schwangerschaft dahintersteckt? In den letzten Wochen waren immerhin immer wieder Gerüchte aufgekocht, wonach Meghan schon im nächsten Frühjahr erneut Mutter werden könnte – genau dann, wenn der Termin stattgefunden hätte? 

Meghan & Harry nicht an Biografie beteiligt?

Während des Verfahrens, welches via Videocall stattfand, hörte Richter Warby auch weitere Anträge von Meghans Rechts-Team bezüglich der Aufnahme der Biografie „Finding Freedom“ als Teil der Verteidigung. Sowohl Meghan als auch Prinz Harry werden als Mitarbeiter beim Schreiben der Biografie anerkannt, jedoch sagen Meghans Anwälte, dass weder sie noch Harry mit den Autoren an dem Buch gearbeitet haben.

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