Herzogin Meghan: Bewegende Worte zum Tod von George Floyd

Herzogin Meghan spricht über den Tod von George Floyd
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Herzogin Meghan spricht über den Tod von George Floyd

Meghan spricht in ihrer Rede an eine Abschlussklasse über Rassismus

Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis löst weltweit Entsetzen und Proteste, aber auch eine Welle der Loyalität aus. Viele Prominente beziehen in den sozialen Medien klar Stellung gegen Rassismus. Nun äußert sich auch Herzogin Meghan zu den Vorfällen in ihrer neuen Wahlheimat USA. In ihrer Rede, die an die Abschlussklasse der „Immaculate Heart High School“ in Los Angeles gerichtet ist, auf der Meghan selbst Schülerin war, findet sie bewegende Worte, wie wir im Video zeigen.

Meghan wird die Rassenunruhen in Los Angeles nie vergessen

In ihrer Ansprache erzählt Meghan, dass sie sich noch gut an die Ausschreitungen in Los Angeles 1992 erinnern könne. „Ich erinnere mich an die Ausgangssperre und wie ich mich beeilte, noch rechtzeitig nach Hause zu kommen. Auf dem Weg habe ich gesehen, wie Asche vom Himmel fiel und es hat nach Rauch gerochen, der aus den Häusern gekommen ist und Menschen rannten heraus, die geplündert haben. Und da waren Männer, die Gewehre hatten. Und als ich an unserem Haus ankam, war der Baum, der dort immer schon gestanden hatte, komplett verkohlt. Diese Erinnerungen vergisst du nie“, erzählt die Herzogin, deren Mutter Doria eine Afroamerikanerin ist.

Meghans Hoffnung ruhe jetzt auf der heranwachsenden Generation. Sie wisse, dass an ihre ehemaligen Schule Vielfalt und Offenheit gelebt werden, daher sei sie sich sicher, dass die Abschlussklasse ihre Ansicht teile, dass „schwarze Leben eine Bedeutung haben“: „Ihr seid bereit. Wir brauchen euch und ihr seid gut vorbereitet.“