Herzogin Meghan: Biografie „Finding Freedom“ darf vor Gericht gegen sie verwendet werden

Herzogin Meghan: Biografie darf vor Gericht gegen sie verwendet werden
Herzogin Meghan kämpft um ihre Persönlichkeitsrechte. © Shaun Jeffers/shutterstock.com, SpotOn

Rückschlag für Meghan

Herzogin Meghan (39) klagt wegen einer Persönlichkeitsrechtsverletzung gegen die britische Zeitung "Mail on Sunday" und deren Verlag Associated Newspapers. Bei einer Gerichtsanhörung musste Meghan nun einen Rückschlag hinnehmen.

Meghan soll den Autoren Informationen über Brief ihres Vaters gegeben haben

Anlass für den Prozess ist die Veröffentlichung eines handschriftlichen Briefes von Herzogin Meghan an ihren Vater Thomas Markle (76) aus dem Jahr 2018, der von der "Mail on Sunday" abgedruckt worden war. Die Herzogin sieht darin einen Missbrauch privater Informationen und sich selbst in ihren Persönlichkeits- und Datenschutzrechten verletzt.

Das Gericht hat jetzt laut BBC News entschieden, dass die Gegenseite ihre Verteidigung ändern darf und "Finding Freedom", die am 11. August erschienene Biografie über die Herzogin und Ehemann Prinz Harry (36), in ihrer Argumentation verwenden kann. Der Verlag möchte mit der Biografie zeigen, dass die Herzogin mit den Autoren des kürzlich veröffentlichten Buches zusammengearbeitet hat, um ihre Version bestimmter Ereignisse darzustellen. Unter anderem soll Meghan den Autoren auch Informationen zu dem Brief an ihren Vater weitergegeben und sich dabei in gutes Licht gestellt haben - die Verteidigung ihrer Persönlichkeitsrechte wird damit angezweifelt. 

Die Anwälte der Herzogin bestreiten die Zusammenarbeit. Im Juli hatten Herzogin Meghan und Prinz Harry in einer Stellungnahme versichert, nicht mit den Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand im Austausch gewesen zu sein. Die Gerichtsverhandlung ist für Januar 2021 angesetzt und soll zehn Tage dauern. Meghan soll im Gericht dann auch auf ihren Vater treffen.

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