Henrik von Dänemark: Ehemann von Königin Margrethe II. will nicht im Familiengrab beigesetzt werden

Henrik von Dänemark: Erste Details zur Beisetzung des Prinzgemahls
Prinz Henrik von Dänemark soll im engsten Familienkreis beigesetzt werden © imago/ITAR-TASS, SpotOn

Kein Staatsbegräbnis für Prinz Henrik

Dänemark trauert. Prinz Henrik, Ehemann von Königin Margrethe II. (77), ist am Dienstag [13. Februar] im Alter von 83 Jahren verstorben. Nun gab der dänische Königshof erste Details zur Beisetzung des Prinzgemahls bekannt. Alle einst von Prinz Henrik geäußerten Wünsche werden dabei bedacht.

Schon im vergangenen Sommer stellte Henrik von Dänemark klar, dass er nicht wie Königin Margrethe II. im Dom von Roskilde die letzte Ruhe finden möchte. Stattdessen wird er verbrannt und seine Asche aufgeteilt. Eine Hälfte der Asche soll anschließend über dem dänischen Gewässer verstreut, die andere in einer Urne im privaten Garten des Schlosses Fredensborg bei Kopenhagen beigesetzt werden. Dort verbrachte der Prinzgemahl seine letzten Stunden.

Das Volk kann sich verabschieden

Am Donnerstag fand zudem ein Trauerzug statt. Der Sarg von Prinz Henrik wurde von Schloss Fredensborg auf der Insel Seeland nach Schloss Amalienborg, der königlichen Residenz in Kopenhagen, überführt. Die royale Familie folgte dem letzten Gang und nimmt am Freitag in der Schlosskapelle von Christiansborg Abschied von Prinz Henrik. Für das trauernde Volk wird der geschlossene Sarg von Samstag bis Montag in der Schlosskirche aufgebahrt.

Am Dienstag, den 20. Februar, findet dann die Beisetzung Henriks von Dänemark statt. Es wird kein Staatsbegräbnis werden: keine Politiker oder Staatsmänner, nur der engste Familienkreis - so wie es sich Prinz Henrik gewünscht habe.

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