Nach 30 Jahren: Hella von Sinnen spricht über den tragischen Tod ihrer Mutter

Spricht erstmals über den Verlust ihrer Mutter: Hella von Sinnen
Hella von Sinnen spricht erstmals über den Verlust ihrer Mutter

Nach 30 Jahren spricht sie erstmals öffentlich darüber

Lange hat Hella von Sinnen (59) geschwiegen. Nun spricht die Comedian erstmals über den schweren Verlust ihrer Mutter Hannelore. Vor 30 Jahren kam sie bei einem Wohnungsbrand an Heiligabend ums Leben.

"Jeder kann sich vorstellen, wie traumatisch das ist."

Weihnachten ist ein Fest der Liebe und der Familie. Für Hella von Sinnen (59) sind die Erinnerungen an den Feiertag allerdings keine Schönen. "Meine Mutter kam bei einem Weihnachtswohnungsbrand in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 1988 ums Leben", berichtete die Comedian in der Sat.1-Sendung "Endlich Feierabend". "Jeder kann sich vorstellen, wie traumatisch das ist."

Hella von Sinnen war an Heiligabend nicht bei ihrer Mutter

Weil ihre Eltern sich 1971 hatten scheiden lassen, verbrachte die einstige Familie die Festtage immer getrennt voneinander. "Zu Weihnachten, dem berühmten Fest, das ja auch sehr inhaltsschwanger ist, mussten wir uns aufteilen – mein großer Bruder und ich." So verbrachten Hartmut und Hella Heiligabend immer bei Papa Helmut und den ersten Weihnachtstag bei Mama Hannelore. Bis die damals 60-Jährige 1988 ums Leben kam.

Sie machte sich Vorwürfe

Für Hella von Sinnen keine leichte Situation. Denn sie fühlte sich dafür mitverantwortlich und hatte jahrelang Schuldgefühle. Die 59-Jährige erklärt: "Weil ich dachte: warum warst du am 24. nicht mit deiner Mutter zusammen? Warum hast du es jahrelang so gemacht?"

2012 verlor sie ihren besten Freund Dirk Bach

Waren bis zum Tod des Comedian beste Freunde: Hella von Sinnen und Dirk Bach
Hella von Sinnen und Dirk Bach waren bis zum Tod des Comedian beste Freunde

Für die Blondine sollte es nicht der einzige schwere Verlust in ihrem Leben bleiben. Vor sechs Jahren verlor sie zusätzlich ihren besten Freund: Dirk Bach (†51). Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, zieht sie Positives daraus, wie sie sagt: "Ich bin einfach unglaublich dankbar, dass ich so eine Mutter und so einen tollen besten Freund hatte. Ich bin dankbar für jeden Tag, den wir zusammen hatten. Ich fühle mich wahnsinnig privilegiert, dass ich sie kennen durfte. Jetzt im Moment ist nur noch Liebe da."