Helene Fischer macht die Einsamkeit auf Tour zu schaffen

Nicht immer perfekt: Helene Fischers Leben
Helene Fischers Leben ist nicht immer perfekt.

Von wegen Miss Perfect

Sie hat Millionen Alben verkauft, füllt ganze Stadien und heimst einen Preis nach dem anderen ein – trotzdem läuft bei Helene Fischer (33) nicht alles rund, wie sie in einem Radiointerview mit Ö3 verriet. Das größte Problem: die ständige Einsamkeit auf Tour.

"Diese Einsamkeit ist verrückt"

Sieben Monate lang war Helene Fischer auf großer Tour. Für die Sängerin bedeutete das: fast jeden Tag in einer anderen Stadt, in einem fremden Hotelzimmer aufwachen – und zwar alleine. "Diese Einsamkeit ist verrückt, weil man hat alles gegeben, die besten Stunden erlebt, da war ein Energieaustausch, den kann man gar nicht beschreiben", verriet sie nun in der Ö3-Sendung "Frühstück bei mir".

Helene Fischers ganz besonderer Halt: Freund Florian Silbereisen

Um wieder auf den Boden der Tatsachen zu kommen und nicht die Nerven zu verlieren, hat Helene Fischer nach ihren Konzerten immer spezielle Rituale: "Abschminken im Bad, manchmal höre ich auch Klassik, um meinen Kopf nicht zu sehr arbeiten zu lassen, weil da hat man ja auch einiges erlebt an diesen Abenden." Noch viel wichtiger ist Helene Fischer allerdings der Austausch mit ihrem Liebsten: Moderator Florian Silbereisen (36). "Ich schotte mich ab, damit ich wieder zu mir komme. Trotzdem ist es das Schönste und Wichtigste, auch direkt, nachdem ich in mein Zimmer gekommen bin, mit Florian zu telefonieren."

Helene Fischer hat Probleme im Alltag

Nach sieben Monaten zurück in ihrem Zuhause war Helene Fischer anfangs immer noch nicht ganz angekommen. Plötzlich wurden nämlich die normalsten Alltagsdinge zu großen Herausforderungen, wie sie verrät: "Ich wusste nicht mehr, was ich zu meinen Pasta-Gerichten, die ich mir sonst immer koche, brauche. Oder eine Waschmaschine – ich habe die angeguckt und gedacht: 'Ach, diese Funktion hat sie auch noch!' Das ist verrückt."

Ihr Traum: Ohne Plan ins neue Jahr

Damit diese Situationen kein Dauerzustand werden, will die Sängerin in Zukunft etwas kürzertreten. "Wenn alles zu exzessiv wird und ich in diesem Tempo weitermache, befürchte ich selber, dass es zu viel wird. Von daher muss ich schauen, dass sich alles in der Waage hält. Jetzt muss ich einmal dieses Jahr überleben – und dann das nächste Jahr ganz ohne Plan anzugehen, wäre die schönste Vorstellung für mich." Es sei ihr gegönnt…