Helena Fürst in geschlossener Psychiatrie: Kriegt sie einen gesetzlichen Vormund?

Helena Fürst muss vermutlich noch länger in der Klinik bleiben
Helena Fürst hat ein telefonisches Update aus der Psychiatrie gegeben. © RTL / Stefan Menne

Helena Fürst gibt Update am Telefon

Vor mehr als einer Woche wurde Helena Fürst (47) in die geschlossene Psychiatrie der Uniklinik in Frankfurt am Main eingewiesen. Seitdem wird sie dort behandelt – laut eigener Aussage gegen ihren Willen. Die Situation habe sich vor Ort sogar so zugespitzt, dass Helena Todesangst gehabt haben soll. Die Klinikmitarbeiter sollen sie – nach Helenas Angaben – angeblich geschlagen, ans Bett fixiert und ihr zwanghaft Medikamente verabreicht haben. Die Uniklinik Frankfurt verwies bei unserer Anfrage auf die ärztliche Schweigepflicht. Nun hat Helena erneut mit RTL telefoniert und ein – aus ihrer Sicht unerfreuliches - Update gegeben.

Helena behauptet: „Die Ärzte haben mir neue Krankheiten angedichtet“

Fest steht aktuell, dass Helena wohl so schnell nicht nach Hause zurückkehren wird. Wie sie im erneuten Telefon-Interview mit RTL erklärt, habe das Berufungsgericht ihre Anträge alle abgelehnt und so müsse sie wohl noch bis Freitag – wenn nicht sogar noch länger – in der Klinik bleiben. „Die Ärzte haben mir neue Krankheiten angedichtet. Es steht auch drin, ich hätte Mitarbeiter angegriffen, das ist nicht wahr“, behauptet die ehemalige Dschungelcamp-Kandidatin am Montagabend aus der Psychiatrie. Dabei habe es sich laut Helena um Notwehr gehandelt, weil man sie angeblich davon abgehalten habe, in den Raucherbereich zu gehen.

Hinzu kommt laut Helena Folgendes: „Dann kam heute eine Gutachterin, sie soll mich für unzurechnungsfähig erklären, also einen Betreuer bestellen“, schildert die 47-Jährige die Lage. Eine gesetzliche Betreuerin komme für sie jedoch nicht in Frage.

Nur eine Stunde an die Luft

Aktuell dürfe sie für eine Stunde am Tag an die frische Luft – den restlichen Tag verbringe sie auf der Station. Nicht nur Helena hat Angst, noch länger in der Psychiatrie bleiben zu müssen, auch ihr Bruder Antonio C. malt sich das Schlimmste aus, wie er im RTL-Interview erzählt hat.

Das sagt Helenas Bruder Antonio zu ihrer Einweisung

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Diagnose Schizophrenie?

Helena selbst erklärt, kerngesund zu sein, doch die Ärzte sollen angeblich das anders sehen und hätten offenbar gleich mehrere Diagnosen gestellt. „Ich hätte irgendwie eine zwanghafte Putz… keine Ahnung. Dann wäre ich noch schizophren seit Neuestem, das heißt ja, dass man Stimmen hört, aber ich höre keine Stimmen in meinem Kopf“, so die Ex-„Das Sommerhaus der Stars“-Bewohnerin.