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Heiratsantrag bei den Emmy Awards 2018: Regisseur Glenn Weiss geht auf die Knie

Regissseur Glenn Weiss hat seine Jan Svendsen bei den Emmys 2018 mit einem Heiratsantrag überrascht.
Glenn Weiss hat seine Jan Svendsen bei den Emmys 2018 mit einem Heiratsantrag überrascht. © imago/MediaPunch, Faye Sadou, imago stock&people

Glenn Weiss ist DER Gewinner des Emmy-Abends

Am Montagabend wurden in Los Angeles bereits zum 70. Mal die Emmy Awards verliehen - quasi die Oscars der TV-Branche. Es gab viele Überraschungen, doch den ganzen glänzenden Siegern hat Regisseur Glenn Weiss die Show gestohlen. Während seiner Dankesrede machte der seiner Freundin Jan Svendsen einen Heiratsantrag - auf der Bühne vor Millionen Fernsehzuschauern.  

Dieser Moment bei den Emmy Awards 2018 ging ans Herz

Glenn Weiss erhielt den Emmy in der Kategorie "Beste Regie einer Unterhaltungssendung". Den Preis bekam er für die Regie der diesjährigen Oscar-Verleihung und bedankte sich zuerst bei seiner kürzlich verstorbenen Mutter. Doch der Regisseur gewann noch viel mehr als eine goldene Trophäe, denn anschließend wandte er sich an seinen "Sonnenschein". Und was dann geschah, konnte der Sonnenschein gar nicht glauben: "Du fragst dich, warum ich dich nicht gerne 'meine Freundin' nenne? Weil ich dich 'meine Frau' nennen will." Wow, was ein Antrag! Das Publikum war begeistert und Jan Svendsen überwältigt. Auf der Bühne durfte der 57-Jährige seiner Verlobten dann den Ring anstecken, mit dem sein Vater vor 67 Jahren seiner Mutter einen Antrag gemacht hatte. 

Heidi Klum kam mit ihrem Tom Kaulitz zu den Emmys

Heidi Klums (45) Show "Project Runway" war in diesem Jahr bereits zum 14. Mal für eine der begehrten Goldstatuen nominiert. Doch die Reality-Show ging auch dieses Jahr leer aus. Na, aber mit ihrem Tom Kaulitz an der Seite hat das Topmodel doch ohnehin gewonnen. Wie die beiden auf dem roten Teppich strahlten, sehen Sie im Video unten.

Als "Beste Casting-Show" setzte sich "RuPaul's Drag Race" durch. "Last Week Tonight With John Oliver" wurde mit dem Preis als "Beste Talkshow" ausgezeichnet, und auch der Dauerbrenner "Saturday Night Live" wurde geehrt.

Amy Sherman-Palladino schrieb Emmy-Geschichte

Mit neun Auszeichnungen holte sich die Erfolgsserie "Game of Thrones" zwar die meisten Preise bei den 70. Primetime Emmy Awards, doch der große Gewinner des Abends ist "The Marvelous Mrs. Maisel". Die Amazon-Serie von "Gilmore Girls"-Schöpferin Amy Sherman-Palladino (52) schnappte sich acht Emmys, darunter auch den für die beste Comedyserie. Und damit ging Amy Sherman-Palladino in die Emmy-Geschichte ein. Denn sie ist die erste Frau, die in den Kategorien "Beste Regie für eine Comedyserie" und "Bestes Drehbuch für eine Comedyserie" gewinnen konnte.

Weitere Preise für "The Marvelous Mrs. Maisel" holten Rachel Brosnahan (27) als "Beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie" und Alex Borstein (47) als "Beste Nebendarstellerin in einer Comedyserie". 

Einige Überraschungen bei den Schauspieler-Emmys

18.09.2018, USA, Los Angeles: Schauspielerin Claire Foy bedankt sich für den Preis, den sie als  "Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie" für «The Crown» bei der Verleihung der 70. Primetime Emmy Awards im Microsoft Theater entgegengenommen hat.
Claire Foy gewann als "Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie" © dpa, Chris Pizzello, PM AK DC BR bsc

Die männlichen Pendants zu den Ladys von "The Marvelous Mrs. Maisel" sind zwei Herren der HBO-Serie "Barry". Bill Hader (40) wurde als "Bester Hauptdarsteller in einer Comedyserie" geehrt. Henry Winkler (72) gewann den Preis als "Bester Nebendarsteller in einer Comedyserie". Für Winkler ist es der erste Emmy seiner Karriere. Zum ersten Mal war er im Jahr 1976 nominiert.

Im Bereich Drama gab es ebenfalls Überraschungen. Während sich "Game of Thrones" zum dritten Mal den Preis als "Beste Dramaserie" sicherte, schnappte sich "The Americans"-Star Matthew Rhys (43) die Auszeichnung als "Bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie". Bei den Damen durfte sich Claire Foy (34) über den Emmy als "Beste Hauptdarstellerin in einer Dramaserie" freuen. Als beste Nebendarsteller in einer Dramaserie wurden "Game of Thrones"-Star Peter Dinklage (49) und "Westworld"-Star Thandie Newton (45) ausgezeichnet.

Jeff Daniels dankte in seiner Rede seinem Serien-Pferd

18.09.2018, USA, Los Angeles: Schauspieler Darren Criss bedankt sich für den Preis, den er als "Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie" für «The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story» bei der Verleihung der 70. Primetime Emmy Award
Schauspieler Darren Criss bei den 70. Primetime Emmy Awards © dpa, Chris Pizzello, PM AK DC BR bsc

In die Fußstapfen von Vorjahresabräumer "Big Little Lies" trat "The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story". Serienschöpfer Ryan Murphy (52) widmete den Preis für die "Beste Miniserie" allen Opfern von Hassverbrechen und den Menschen, die zu früh aus dem Leben gerissen wurden. "Glee"-Star Darren Criss (31) durfte sich über seinen ersten Emmy als "Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie" freuen. Sein weibliches Pendant ist Regina King (47) mit ihrer Performance in "Seven Seconds".

Die Nebendarsteller-Preise im Bereich der Miniserie gingen an die beiden "Godless"-Stars Merritt Wever (38) und Jeff Daniels (63), der auf der Bühne auch seinem Serien-Pferd Apollo dankte.

Der große Verlierer des Abends ist "The Handmaid's Tale - Der Report der Magd". Das dystopische Drama war als Favorit für die wichtigsten Preise gehandelt worden, ging jedoch leer aus. Unter den Netzwerken teilen sich der US-Sender HBO und Streamingriese Netflix mit je 23 Preisen  den ersten Platz.

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