Heino enterbt die Frau, die er adoptieren wollte

Erb-Streit bei Heino und Hannelore
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Erb-Streit bei Heino und Hannelore

Heinos Millionen-Erbe: Wollte Jutta T. nur an sein Geld?

„Beim Geld hört die Freundschaft auf“ heißt ein alt bekanntes Sprichwort, das sich immer wieder bewahrheitet. Davon kann nun wohl auch Schlagerlegende Heino (82) ein Lied singen. Der 82-Jährige wollte seine langjährige Bekannte Jutta T. (48) offenbar großzügig in seinem Testament berücksichtigen, sie sogar adoptieren und damit offiziell zu seiner Tochter machen. Doch dann kam alles anders. Warum Heino und Hannelore den Adoptionsantrag zurückgezogen haben und die Bekannte enterbt haben, erklärt Heino im Video.

Aus einem Fan wurde eine Vertraute

Ehefrau Hannelore Kramm und Heino haben zum Glück auf ihr Bauchgefühl gehört.
Ehefrau Hannelore Kramm und Heino haben auf ihr Bauchgefühl gehört. © Defrance / SplashNews.com

Es war Heinos großer Wunsch, sein siebenstelliges Erbe an die Menschen zu vermachen, die ihn und seine Ehefrau Hannelore (78) bis zu ihrem Tod pflegen. Und damit meinte der Volkssänger nicht etwa Verwandte oder Familienfreunde, sondern ein Ehepaar, das seit über 15 Jahren fester Bestandteil seines Lebens war. Die 48-jährige Jutta und ihr Mann Andreas unterstützten Heino und Hannelore im Haushalt: Während sie im Haus aushalf, jobbte er als Hausmeister und Fahrer für den Sänger. Doch: „Ich hatte sie ja in meinem Erbe berücksichtigt, doch das war sehr wahrscheinlich noch nicht genug“, verrät Heino im Interview mit RTL.

Der Anfang von Heinos und Juttas Freundschaft liegt schon viele Jahre zurück: Seit Jutta fünf war, war sie bereits großer Heino-Fan, jobbte später in seinem Rathaus-Café in Bad Münstereifel und irgendwann dann auch in seinem Zuhause. Das Ehepaar begleitete Heino und Hannelore sogar auf ihren Reisen. Doch all’ das konnte das Ehepaar offensichtlich nicht zufrieden stellen. Denn: „Sie wollten jetzt von uns adoptiert werden“, so Heino.

Gesagt, getan! „Im Grunde war ich ja der Meinung, wenn mir was passiert, dann hätte ich das Gefühl gehabt, die Hannelore wäre gut versorgt gewesen – deswegen habe ich das gemacht“, erklärt Heino.

So wird das Erbe jetzt aufgeteilt:

Der bittere Streit ums Erbe war dem Sänger und seiner Ehefrau eine Lehre. „Hannelore und ich beerben uns gegenseitig. Weitere Gedanken haben wir uns darüber nicht gemacht“, hat das gutmütige Ehepaar nun entschieden. Außerdem ist da ja noch Uwe (60), Heinos Sohn aus erster Ehe, dem ebenfalls ein Teil des Millionenerbes zusteht.