Öffentliches Statement

Hat Taylor Swift schon wieder gelogen? Jetzt meldet sich Scooter Braun

Jetzt muss Taylor Swift reagieren: Scooter Braun hat in einem öffentlichen Statement angedeutet, dass sie Lügen über ihn verbreitet hat.
Jetzt muss Taylor Swift reagieren: Scooter Braun hat in einem öffentlichen Statement angedeutet, dass sie Lügen über ihn verbreitet hat. © picture alliance

Scooter Braun bittet Taylor Swift um ein Treffen

Ihre öffentlichen Lügen haben ein ganzes Album inspiriert. Nachdem niemand anderes als Kim Kardashian (39) 2016 mit ein paar aussagekräftigen Videos bewies, dass Taylor Swift (29) Lügen über Kanye West verbreitet hatte, schrieb die blonde Sängerin daraufhin die Platte "Reputation", mit der sie ihr zerbrochenes Image verarbeitete. Von diesem Album darf sie logischerweise Hits performen, wann auch immer sie will. Das gilt allerdings nicht für ihre älteren Lieder - so Taylor selbst. Denn sie sagt, dass die Rechte ihrer ersten sechs Alben von Scooter Braun (38) aufgekauft wurden und sie ihre alten Lieder nicht mehr live singen darf. 

Jetzt meldet sich Scooter Braun erstmals selbst. Er berichtet von Morddrohungen gegen ihn und seine Familie. In einem öffentlichen Statement geht er nun erstmals ausführlich auf die Situation ein und bittet Swift um ein Treffen.

Sagt Scooter Braun die Wahrheit?

Scooter Braun hatte im Sommer das Label Big Machine Label Group von Borchetta gekauft und damit unter anderem auch die Rechte an den ersten sechs Studioalben Taylors erstanden. Die Sängerin hatte in der vergangenen Woche bei Twitter behauptet, dass die beiden sie daran hindern wollen würden, ihre alten Songs zu performen. Auch sei ihr die Nutzung alter Aufnahmen für eine von Netflix geplante Dokumentation über sie untersagt worden. Gegenüber ihren Fans erklärte sie: "Bitte lasst Scott Borchetta und Scooter Braun wissen, was ihr davon haltet."

Scooter Braun: "Ich nehme an, dass das nicht deine Intention war"

"Seit deinem öffentlichen Statement in der letzten Woche hat es zahlreiche Todesdrohungen gegen meine Familie gegeben", erklärt Braun in einem längeren Statement bei Instagram. Dort postete er unter anderem auch den Screenshot einer Textnachricht, in der ein anonymer Nutzer droht: "Hi, warum stirbst du nicht einfach mit deinen Kindern? Ich werde morgen eine Pistole kaufen und euch allen in den Kopf schießen."

Der Unternehmer wisse nicht mehr weiter, wie er schreibt. Er erklärt: "Ich nehme an, dass das nicht deine Intention war, aber es ist wichtig, dass du verstehst, dass deine Worte ein enormes Gewicht tragen und dass deine Nachricht von manchen auf unterschiedliche Weisen aufgefasst werden kann." Er sei enttäuscht darüber, dass sich Taylor nicht zu den anhaltenden Drohungen geäußert habe, nachdem sie von ihrem Anwalt bereits vor vier Tagen davon informiert worden sei. Braun hoffe darauf, dass sie die Situation wieder gemeinsam entschärfen können.

Scooter Braun erlaubt Taylor Swift öffentlich, ihre Songs zu performen

Er erklärt weiter, dass er in den vergangenen sechs Monaten mehrfach versucht habe, Taylor für ein persönliches Gespräch an einen Tisch zu bekommen. Jedes Mal seien seine Versuche abgewiesen worden. "Es fühlt sich fast so an, als ob du überhaupt kein Interesse daran hast, den Konflikt jemals zu lösen", schreibt Braun. Da er nun Angst um sich und seine Familie haben müsse, sehe er es als eine Art letzten Ausweg, auf diesem öffentlichem Weg um ein Treffen zu bitten.

Schon kurz nach Taylors ursprünglichem Post hatte ein Manager des Labels gegenüber dem US-Promi-Portal "TMZ" erklärt, dass die Sängerin all ihre Musik bei den "AMA"s performen dürfe. Das Label sei überhaupt nicht dazu berechtigt, eine Aufführung zu unterbinden - und das wüssten Taylor und ihr Team auch. "Wie die Welt nun weiß, kannst und solltest du bei den AMAs jeglichen Song spielen, den du spielen willst", schreibt Braun nun. Er habe nie etwas anderes behauptet, wolle aber noch einmal betonen, dass die Sängerin ihre Musik sehr wohl aufführen könne. Zum Schluss betont er ein letztes Mal, dass er sich gerne privat mit Taylor aussprechen würde. Falls sie dazu nicht bereit sei, hoffe er aber, dass niemand "ernsthaft verletzt" werde.

Im Video: Ob sich Taylor Swift hier ihre Sorgen wohl wegtrinkt?

Aus Taylor Swift wird Taylor Schwips
00:32 Min

Aus Taylor Swift wird Taylor Schwips

Am Ende wissen nur Scooter Braun und Taylor selbst, wer hier die Wahrheit sagt. Fakt ist, dass er das Gegenteil wie Taylor behauptet. In der Vergangenheit hat Taylor bereits gezeigt, dass sie für eine gute PR schonmal öffentlich Lügen verbreitet. Und wer einmal lügt, dem will man nicht mehr glauben. Vielleicht kann das gewünschte Treffen ja Licht ins Dunkel bringen.

spot on news