Hat Loredana eine Schweizerin um 650.000 Euro betrogen?

Ist Rapperin Loredana eine Abzockerin?
Ist Rapperin Loredana eine Abzockerin? © dpa, Henning Kaiser, hka lop

Loredana soll Schweizerin betrogen haben

Loredana (24) gehört aktuell zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Künstlerinnen. Mit ihrer Musik verdient die Rapperin gerade richtig viel Kohle. Einen Teil ihres Vermögens soll sie sich allerdings durch eine Betrugsmasche ermöglicht haben, behauptet zumindest eine Schweizerin. Diese sei auf Loredanas Betrug reingefallen und habe über 700.000 Schweizer Franken, also rund 650.000 Euro, verloren.

#boycottloredana

Der Hashtag #boycottloredana zieht sich gerade durch die Sozialen Medien. Der Grund: (Ehemalige) Fans und Kritiker der Rapperin Loredana solidarisieren sich mit Petra Z. Die Schweizerin behauptet nämlich, dass sie von Loredana betrogen wurde und jetzt nicht einmal die Beerdigung ihrer Mutter bezahlen könne.

Was ist passiert? 2016 soll Loredanas Bruder das Vertrauen von Petra Z. erschlichen haben. Die beiden lernen sich angeblich im Internet kennen. Er soll es geschafft haben Petra und ihrem Mann fast 81.000 Euro aus der Tasche zu ziehen. Wenig später soll sich Loredana dann selbst bei Petra gemeldet haben. Allerdings unter einem falschen Vorwand. Die Rapperin soll sich als Anwältin ausgegeben haben. Angeblich wollte sie das Geld für Petra und ihren Mann zurückholen. Doch anstatt zu helfen, soll Loredana das Paar um mehr Geld betrogen und sogar bedroht haben. 

Loredanas Manager will sich zu den Vorwürfen nicht äußern

Die Rapperin will von all dem nichts wissen. Sie wäscht ihre Hände in Unschuld: „Dieses Geld wurde nicht mit Zwang genommen, mit Drohungen genommen, mit Betrug genommen.“ Loredanas Manager wollte sich auf RTL-Anfrage hin nicht zu den Vorwürfen äußern.

Die Staatsanwaltschaft Luzern bestätigt RTL jedoch, dass das Verfahren immer noch läuft. „Die Befragung mit der Beschuldigten hat stattgefunden. Weitere Abklärungen laufen.“ Sollte es zu einer Verhandlung kommen, findet die frühestens 2021 statt. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.