H&M-Vertrag gekündigt: Rapper G-Eazy verzichtet auf viel Geld

G-Eazy: H&M-Austritt kostet ihn viel Geld
G-Eazy © WENN.com, Cover Media

Prinzipien sind wichtiger

G-Eazy (28) nimmt den finanziellen Verlust in Kauf.

Der Musiker ('No Limit') hatte seine Partnerschaft mit dem Label H&M beendet, nachdem dieses einen Hoodie mit der Aufschrift "Coolest Monkey in the Jungle" beworben und als Model ein schwarzes Kind benutzt hatte. Im Interview mit der Radioshow 'The Breakfast Club' erklärte G-Eazy nun, dass es für ihn die einzig richtige Entscheidung gewesen sei:

"Es war definitiv die richtige Wahl. Ich will mich nicht zu sehr auf das Geld konzentrieren, weil du dir mit Geld letzten Endes nicht alles kaufen kannst. Was sollte ich denn sonst machen? Das Geld nehmen und ein furchtbar schlechter Mensch sein, der eine Firma unterstützt, die so etwas macht? Das ist mir egal. Es ist widerlich, absolut ekelhaft."

G-Eazy fügte hinzu, dass seine Karriere als Rapper erheblichen Schaden genommen hätte, wäre er an der Seite von H&M geblieben: "Bevor es um das Geschäft geht, kommen immer die Prinzipien. Es geht letztendlich einfach darum, ein Mensch zu sein."

Als er vom Moderator gefragt wurde, wie viel Geld ihm das Durchtrennen des Bandes gekostet habe, erwiderte er lediglich: "Viel." Gefragt, ob es Millionen seien, antwortete G-Eazy: "Viel, viel, viel."

Er war jedoch nicht der einzige, der sich von H&M verabschiedet hatte. Auch The Weeknd kündigte die Zusammenarbeit direkt nach Aufkommen des Skandals.

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