Brisantes Serien-Thema

GZSZ-Star Jan Kittmann über Glücksspielsucht-Thema: "Meine Empathie war nicht so groß!"

Jan Kittmann war nicht sofort begeistert
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Jan Kittmann war nicht sofort begeistert

Bei GZSZ dreht sich aktuell alles um Tobias (Jan Kittmann), der immer weiter in den Sumpf der Glücksspielsucht abrutscht. Ein Thema, was nicht nur in der Serie groß ist, sondern leider auch im realen Leben. Aber wie geht man damit um, wenn man eine solche Rolle spielen muss? Jan Kittmann verrät dazu jetzt: „Meine Empathie war nicht so groß!“ Was genau er damit meint und warum sich seine Meinung mittlerweile geändert hat, verraten er und seine Kollegin Ulrike Frank uns im Video.

Jan Kittmann: "Ich hab halt gesehen, dass es viele Menschen gibt, die dieses Problem wirklich haben"

Jan Kittmann erlebt mit seiner Rolle bei GZSZ gerade etwas, zudem er bisher keinen Zugang hatte und zu Beginn auch nicht wirklich eine große Empathie. „Ich habe, wie viele, gesagt: Naja, der muss ja einfach nur aufhören zu spielen. Aber inzwischen weiß ich es besser. Die können nicht einfach aufhören zu spielen, die sind krank“, so der Schauspieler.

Dieses Gefühl hat sich bei Jan gefestigt: „Ich hab halt gesehen, dass es viele Menschen gibt, die dieses Problem wirklich haben. Und da wuchs das Bedürfnis, da dann auch Hilfestellung mit auf den Weg zu geben. Ich habe viele Zuschriften bekommen von welchen, die früher spielsüchtig waren und die haben gesagt toll, sie haben sich da gesehen gefühlt. Sie haben gesagt, ihr setzt es richtig gut um, erzählt es gut.“

So konnte GZSZ Betroffenen schon helfen

Burkhard Blienert (links), Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen mit Schauspieler Jan Kittmann am Set von GZSZ.
Burkhard Blienert (links), Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen mit Schauspieler Jan Kittmann am Set von GZSZ. © RTL/ Rolf Baumgartner

So gut, dass auch hoher Besuch ans GZSZ-Set der UFA Serial Drama-Serie kommt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Burkhard Blienert, schaut sich die Dreharbeiten bei einem Extra-Termin der Produktionsfirma UFA an.

„Wir haben in dem Bereich eine große Dunkelziffer. Ganz viele Menschen haben ein krankhaftes Verhältnis zum Glücksspiel. Insbesondere sind Männer gefährdet in dem Bereich. Wir haben legale Glücksspielmöglichkeiten. Und der Weg in die Sucht über Glücksspiel geht ganz schnell“, so Blienert.

Auf seine Rolle vorbereitet hat sich Jan unter anderem in Zusammenarbeit mit der Landesfachstelle für Glücksspielsucht in NRW. Und tatsächlich melden sich dort seit Tobias Geschichte mehr Betroffene und holen sich Hilfe. Und damit hat die GZSZ-Story rund um Tobias’ Spielsucht wohl schon alles erreicht.

Sie sind betroffen? Dann finden Sie hier Hilfe bei Glücksspielsucht

Hilfetelefon Glücksspielsucht: 0800 077 66 11. Der Anruf ist kostenfrei und anonym, die Beratung und Vermittlung erfolgt bundesweit.

Weitere Infos zum Thema Glücksspielsucht und Hilfsangebote finden Sie hier: www.gluecksspielsucht-nrw.de

GZSZ jederzeit auf RTL+ sehen

Wenn Sie jetzt schon sehen wollen, wie es mit Tobias weiter geht, werden sie auf RTL+ fündig: Hier gibt’s neue GZSZ-Folgen nämlich schon sieben Tage vor TV-Ausstrahlung. (rgä)

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