Günther Küblböck erhebt schwere Vorwürfe gegen Daniel Küblböcks Schauspielschule

Oma von Daniel Küblböck träumte davon, dass er noch lebt

Am 9. September sprang DSDS-Star Daniel Küblböck (33) von Bord der "Aida" in den eiskalten Atlantik und wird seitdem vermisst. Die Suche nach ihm wurde mittlerweile eingestellt. Doch noch immer fragen sich Familie, Freunde und Fans des Sängers ("You Drive Me Crazy"), was Daniel Küblböck zu der Tat getrieben haben könnte. Jetzt enthüllt sein Vater Günther in "Bunte" neue Details zum Todesdrama. Er sagt, dass Daniels Oma glaubt, der 33-Jährige habe sein Verschwinden geplant.

Daniels Oma glaubt, dass er sich versteckt

Offiziell von seinem Sohn verabschiedet hat sich Günther Küblböck noch nicht. Auch Daniels Oma will noch nicht glauben, dass ihr Enkel tot ist. "Meine Mutter ist 83", verrät Vater Küblböck. "Sie hat geträumt, dass unser Daniel sich an Land zwei Männer organisierte, die mit einem kleinen Boot zur 'Aida' fuhren, um dort zu warten, bis Daniel über Bord springt. Sie hätten ihn an Land gebracht und für eine Weile versteckt."

"Dozentin wählte krankes Stück aus"

Als "einen Hauptauslöser der ganzen Tragödie" sieht Günther Küblböck Daniels Schauspielschule. Schon kurz nach dem Verschwinden seines Sohnes hieß es, Daniel sei dort gemobbt worden. Nachdem dann ein Shitstorm über die Schule hereinbrach, sah sie sich sogar gezwungen, ihre Facebook-Präsenz vorübergehend einzustellen. Günther Küblböck in "Bunte": "Er nahm die Ausbildung dort extrem ernst und war froh, dass im September alles vorbei gewesen wäre. Danach wollte er sich ein Engagement an einem deutschen Theater suchen. Er liebte es, klassische Stücke zu spielen."

Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. "Leider wählte die Dozentin dann dieses, aus meiner Sicht, völlig kranke Stück 'Unschuld: Das Leben auf der Praça Roosevelt' als Abschlussarbeit aus", sagt Günther Küblböck. "Daniel musste einen Transvestiten spielen. Das wollte er zuerst nicht, plötzlich ging er voll auf in der Rolle. Er wollte ja einen guten Abschluss machen."

"Unterlassene Hilfeleistung" der Behörden

Auch die Rolle der Behörden sieht Günther Küblböck kritisch. Polizei, Betreuungsgericht, Gesundheits- und Ordnungsamt hätten seinem Sohn nicht helfen wollen. Dabei habe er vor der Reise "tagelang" mit allen telefoniert. "Alle haben mir gesagt, wir könnten Daniel nicht gegen seinen Willen therapieren lassen. Die Kernaussage war eigentlich immer gleich: Erst müsse Schlimmes passieren, dann könne reagiert werden." Günther Küblböck poltert: "Mich macht dieses System einfach nur wütend." Sein harter Vorwurf: "Es ist im Prinzip unterlassene Hilfeleistung, was Daniel widerfahren ist."

Bislang gab es keine Trauerfeier für Daniel. Findet überhaupt eine statt? "Wenn, dann nur im kleinsten Kreis. Einen Grabstein wird es auf keinen Fall geben", sagt Daniels Vater. "Ein Grab ohne die Person, um die es geht, wollen wir nicht. Daniel ist unseren Herzen, in unserem Haus stehen überall Bilder von ihm."