Günther Jauch: Ist der "Wer wird Millionär"-Moderator ein nachtragender Mensch?

Günther Jauch: Ein nachtragender Mensch?
Günther Jauch glaubt, dass er Menschen manchmal in Schubladen steckt © Daniel Becker/WENN.com, WENN

Günther Jauch gehört zu den größten Namen im deutschen TV-Geschäft, doch privat kann er manchmal etwas nachtragend sein, wie er glaubt. In einem Interview gibt er ein paar Einblicke in seine Persönlichkeit.

Wenn man an deutsche Fernsehmoderatoren denkt, ist Günther Jauch (63) wahrscheinlich der Erste, der den meisten in den Sinn kommt. Mit Sendungen wie 'Wer wird Millionär' arbeitete er sich an die Spitze der deutschen TV-Landschaft und ist ein gern gesehener Gast in vielen anderen Sendungen. So auch bei 'Bestbesetzung' von Johannes B. Kerner, die am Donnerstag (28. November) anlaufen wird und in der Jauch ein paar Einblicke in seine Ecken und Kanten gibt.

Menschen in Schubladen?

"Ich kann nachtragend sein. Wenn ich Menschen in eine Schublade gepackt habe, merke ich, dass es mir sehr schwerfällt, denen wieder eine Chance zu geben, dass sie da auch wieder rauskommen. Das ist eine Schwäche", gesteht Jauch. Eine andere Schwäche von ihm sind wohl seine mangelnden Kochkünste, wie er weiter scherzhaft verrät. Er verlasse sich da lieber auf seine Frau Thea. "Alles, was einfach ist, kocht sie gut. Sie kann mir toll irgendwas mit Nudeln machen. Sie macht einen sensationellen Nusskuchen. Ich kann einen ordentlichen Nescafé machen. Kochen kann ich nicht."

Günter Jauch will die Welt bereisen

Diese Kochkünste seiner Frau wird Jauch wohl immer lieben, auch in seiner Zukunft sieht er Thea an seiner Seite. Besondere Pläne für die Rente hat er ansonsten aber noch nicht, den Rest seines Lebens nur vor dem Kamin herumzusitzen, kommt für ihn allerdings überhaupt nicht in Frage. Seinem TV-Kollegen verrät er in der Show: "Rentner klingt immer so nach ewigem Feierabend. Diese Nummer: Wir haben da ein super Häuschen auf Mallorca und morgens um zehn mache ich meinen ersten Chardonnay auf – ich glaube, dass das sehr schnell öde wird. Ich habe zum Beispiel wenig von der Welt gesehen, bin sehr wenig rumgekommen. Das wäre eine Möglichkeit. Vielleicht habe ich dazu aber auch so gar keine Lust, vielleicht habe ich irgendwann mal Enkel, dann hat man Lust, sich darum zu kümmern."

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