Skandal um "Grey's Anatomy"-Autorin

Hollywoods größte Lügnerin: Elisabeth Finch täuschte Krebsdiagnose vor

Elisabeth Finch hat eine Krebsdiagnose vorgetäuscht
Elisabeth Finch hat eine Krebsdiagnose vorgetäuscht © Elisabeth J. Finch / Instagram

Sie war gesund, doch jeder glaubte, sie habe Krebs: Elisabeth Finch (44) hat als Autorin für die berühmte Serie „Grey’s Anatomy“ gearbeitet. Nun ist sie allerdings wegen einer Lüge in aller Mund: Denn über Jahre täuschte sie ein Krebsleiden nur vor.

Vorgetäuschte Krebsdiagnose

2008 begann Elisabeth Finch für die Serie „True Blood“ zu schreiben. 2012 schrieb sie für die Serie „Vampire Diaries“, 2015 wurde sie für die Hit-Serie „Grey’s Anatomy“ engagiert. Sie schrieb 13 Episoden und produzierte 172 Folgen der beliebten Arztserie. Den Job bekam sie, nachdem sie 2014 im „Elle“-Magazin über ihre Chondrosakrom-Diagnose schrieb. Das ist ein maligner Knochentumor, dessen Zellen Knorpelmatrix jedoch keine Knochensubstanz bilden. Diese Form ist resistent gegenüber Chemo- und Radiotherapie.

Im Frühjahr 2022 soll ihre Lüge hinter den Kulissen aufgeflogen sein, kurz darauf trennte sich die Produktion von Finch. „Mit 34 Jahren habe ich eine Lüge erzählt, die immer größer und größer wurde, gar ein Eigenleben entwickelt hat. Ich hatte nie Krebs“, gestand sie nun im Nachrichtenmagazin „The Ankler“. Weiter räumt sie ein: „Was ich getan habe, war falsch, verkorkst. All das und noch mehr.“ Die Krebserkrankung ist jedoch nicht Finchs einzige Lüge, die aufgeflogen ist. Auch ihr Bruder, der sich nach ihren Erzählungen angeblich das Leben nahm, lebt, wie sich herausstellt in Florida.

Sie wünscht sich eine zweite Chance

Eine anonyme Quelle erzählt, dass Elisabeth alles getan habe, um krank zu wirken. Sie kam mit Glatze, gelbgrüner Haut und Chemopflaster zur Arbeit. Sie habe immer wieder den Raum verlassen, um sich angeblich zu übergeben, aß über einen längeren Zeitraum nur Salzstangen und sprach ausschließlich über ihr vermeintliches Krebsleiden.

Laut eigener Aussage vermisse Finch nun ihre ehemaligen Kollegen: „Ich hoffe, dass sie mir eines Tages verzeihen können und mein Talent mich wieder in diese Kreise bringt. Denn heute kann ich sagen: Ich weiß, wie es ist, alles zu verlieren.“

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