Götz Otto: Darum muss er immer den Bösewicht spielen

Götz Otto: Darum muss er immer den Bösewicht spielen
Götz Otto möchte nicht immer der Bösewicht sein © imago images/Mandoga Media, SpotOn

"Stigma" wird er nicht los

Egal ob in "James Bond", "Schindlers Liste" oder "Iron Sky": Der international erfolgreiche Schauspieler Götz Otto (52) hat den Part als Bösewicht offenbar gepachtet. Und da er dieses "Stigma" nicht mehr loswerde, habe sich Otto damit abgefunden, wie er jetzt "Bild am Sonntag" verraten hat.

"Nach meiner Rolle bei James Bond hatte ich das Gefühl, immer den Bösen spielen zu müssen. Das hat mich schon gestört", gibt der 52-Jährige zu. Doch mittlerweile habe er sich damit abgefunden. Warum Rollen von Bösewichten gerne mit deutschen Schauspielern besetzt werden? Dafür hat Otto eine einfache Erklärung: "Das hat etwas mit unserer Geschichte zu tun. Weil jeder auf dieser Welt vermutlich schon einmal den Namen Adolf Hitler gehört hat, denkt man vielerorts auch noch immer sehr schnell an Nazi-Deutschland", ist sich Otto sicher.

Er kann auch lustig

Dass Götz Otto auch lustige Rollen kann, das soll bald die NDR-Comedy-Serie "Da is' ja nix" beweisen, für die kürzlich die Aufnahmen abgeschlossen wurden. In Zeiten von Corona eine seltsame Erfahrung, wie der Schauspieler erklärt: "Es gab Menschen am Set, die aus Corona-Vorsicht nichts anderes machten, als einem Kaffee einzuschenken", so Otto. Außerdem habe ein Covid-19-Beauftragter penibel darauf geachtet, dass die Abstände und die Maskenpflicht eingehalten wurden.

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