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Glenn Close: Alex Forrest stigmatisierte psychische Krankheiten

Glenn Close: Alex Forrest stigmatisierte psychische Krankheiten
Glenn Close © BANG Showbiz

Glenn Close gab zu, dass ihre Rolle in 'Eine verhängnisvolle Affäre' zum Stigma der psychischen Erkrankung beitrug.

Die 71-jährige Hollywood-Legende gab zu, dass sie die Figur der Alex Forrest gerne anders gespielt und die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel erzählt hätte. Close spielte die erfolgreiche Verlagsredakteurin Alex an der Seite von Schauspieler Michael Douglas, der den glücklich verheirateten Anwalt Dan Gallagher spielte. Dessen One-Night-Stand fängt an, ihn zu stalken, als er die Affäre mit ihr beendet. Dans besessene Liebhaberin wird immer gewalttätiger, wenn die Dinge nicht nach ihrem Plan verlaufen. Das führt schließlich zu einer dunklen, sich zusammenbrauenden Geisteskrankheit, die sich im Film immer weiter abzeichnet. Die verachtete Frau wird während des Thrillers zunehmend psychologisch instabil und entführt Dans Kind, greift seine Frau an und stiehlt den Haustierhasen seiner Tochter und tötet diesen, indem sie ihn auf einem Ofen kocht.

Die Golden Globe-Gewinnerin gab zu, dass sie die Rolle der Alex gerne noch einmal spielen und die "Geschichte aus ihrer Sicht" erzählen würde, da sie "interessanter" wäre. In einem Interview mit 'Radio Times' sagte sie: "Sie machten sie zu einer Psychopathin. Das hat nur das Stigma weiter gefüttert. Aber Menschen, die Missbrauch erleiden, können zu Missbrauchstätern werden. Viel interessanter wäre die Geschichte nun aus ihrer Sicht. Ich hatte Vorbehalte bezüglich des Hasens."

'Eine verhängnisvolle Affäre' war der erfolgreichste Film 1987 und basierte auf James Deardens Kurzfilm 'Diversion' aus dem Jahr 1980.

BANG Showbiz