Gitta Saxx offenbart: So wurde ich von einem Online-Dating Portal hinters Licht geführt

Gitta Saxx fühlt sich von "Elite Partner" abgezockt
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Gitta Saxx fühlt sich von "Elite Partner" abgezockt

Enttäuschung auf ganzer Linie bei Gitta Saxx

Gitta Saxx (55) sucht den Mann fürs Leben und wurde bitter enttäuscht. Sie meldete sich beim Online-Dating-Portal „Elite Partner“ an, buchte sogar das Premium Paket für 47 Euro im Monat. Die Agentur verspricht besonders „hochklassige“ Kontakte bzw. Herren mit „Niveau“. Doch dann wurden ihr nur wenige, ihrer Meinung nach vollkommen „indiskutable Partner“ angeboten. Als sie kündigen wollte, kam der Zahlungshammer. Gitta steckte in der Abo-Falle und kam kaum raus. Sie ist entsetzt über die Abzocke, will andere Frauen warnen und hat sich nun rechtlichen Beistand gesucht. Was sie erreichen will und wie sie sich jetzt tröstet, erzählt das Best-Ager-Model dem VIPstagram Moderatoren-Duo Tanja Bülter und Kena Amoa.

Inzwischen hat „Elite Partner“ Stellung genommen

Nach RTL-Anfrage hat die Plattform „Elite Partner“ zu den Vorwürfen von Gitta Saxx Stellung genommen. Zur Kritik der Promidame, sie erwarte mehr Service und dass ihr die Plattform zu unpersönlich und ungefiltert sei, argumentiert Beatrice Bartsch, Senior PR & Brand Manager von „Elite Partner“: 

„Wir stellen Singles einander vor, die aufgrund ihrer Beziehungspersönlichkeit besonders gut zusammen passen. Unsere Mitglieder füllen dafür zu Beginn einen Persönlichkeitstest aus. Anhand eines wissenschaftlichen Algorithmus werden die Antworten aus dem Persönlichkeitstest mit denen aller anderen Mitglieder verglichen. Aus diesem Vergleich wird ein Passungswert ermittelt, dargestellt in der Matchingpunktzahl. Die Profile mit der höchsten Übereinstimmung erhalten unsere Mitglieder als Partnervorschläge. Dieser Prozess ist automatisiert.“

Zu dem Vorwurf, ihr würde eine ungefilterte Auswahl an Männern angezeigt, erklärt Bartsch, dass das „ElitePartner-Prinzip“ auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Beziehungsforschung basiere, die auf psychologische Studien zurückzuführen seien. Der Persönlichkeitstest, der von Psychologen eigens für die Plattform entwickelt sei und sich verschiedenen Persönlichkeitsdimensionen widme, sei für das Gelingen einer Beziehung besonders wichtig, heißt es weiter. 

„Der Matching-Algorithmus vergleicht die Antworten mit denen aller anderen Mitglieder und filtert diejenigen mit der größten Übereinstimmung heraus. Auf dieser Basis stellen wir unseren Mitgliedern Partnervorschläge vor, deren Profile sich das Mitglied genau ansehen kann, um einen Eindruck von der Person dahinter zu erhalten“, so Bartsch. „Darüber hinaus bietet ElitePartner die Möglichkeit, über die Suchkriterien die Partnervorschläge entsprechend der eigenen Vorstellungen weiter zu verfeinern. Dazu gehören Altersspanne, Körpergröße, Raucher/Nichtraucher, Kinderwunsch, bestehende Kinder und Bildung – d.h. ob nur Akademiker oder alle Profile angezeigt werden. Über die Umkreissuche können Singles außerdem festlegen, ob nur Profile aus der unmittelbaren Umgebung angezeigt werden oder auch weiter entfernt lebende Mitglieder.“ 

Ferner kreidete Saxx an, dass Männer mit verpixelten Fotos angezeigt würden. Der Hintergrund dabei sei, dass „bei ElitePartner jedes Mitglied selbst bestimmen kann, wem es die eigenen Fotos wann zeigen möchte. Die Bilder sind also nicht gleich für jeden sichtbar, sondern erst, wenn sie individuell für jeden Kontakt freigegeben wurden. Natürlich spielt beim Verlieben das Äußere eine Rolle, ausschlaggebend für eine glückliche Partnerschaft sind jedoch andere Faktoren.“ 

Besonders wertvoll sei die Funktion darüber hinaus für unsere zahlreichen Mitglieder, die in öffentlichkeitswirksamen Berufen arbeiten – als Richterinnen, Schauspieler, Lehrerinnen oder Politiker. „Aber auch Frauen schätzen diese Form der geschützten Suche. So können sie auf Männer zugehen, ohne schon vor dem Kennenlernen zu viel von sich preiszugeben“, argumentiert Bartsch.

Saxx bemängelt außerdem, die Kundenbetreuung des Portals: Keine Telefonnummer, also schrieb sie Mails, um nach drei Wochen zu kündigen. „ElitePartner“ gibt an, die Anliegen von Kunden innerhalb von 48 Stunden zu beantworten. Das Problem ihrer Kündigung: Das Portal bietet 6-, 12- oder 24-monatigen Premium-Mitgliedschaften an. Eine Kündigung sei dann erst zum Ende des jeweiligen Zeitraums möglich, so Bartsch.

Der Promi-Talk im VIPstagram

Das Moderatoren-Duo Tanja Bülter und Kena Amoa knöpft sich in der Show VIPstagram die interessantesten Posts der Vips vor und hat dazu echte Insider-Stories auf Lager.

Außerdem ist jede Woche ein spannender Promi zu Gast und packt bislang unveröffentlichte Anekdoten aus seinem Leben aus. So wie beispielsweise die Musik-Kombo Culcha Candela: Sie offenbarten, dass eines ihrer Bandmitglieder farbenblind ist. Oder Ruth Moschner, die über ungewollte Dick-Pics gesprochen hat. 

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